Im Folgenden finden Sie Antworten auf viele Fragen rund um die Ausstattung unserer Schüler*innen mit iPads. Bitte klicken Sie auf die Frage, um die dazugehörige Antwort einzublenden.
Wir erweitern die FAQs stetig um Fragen, die gehäuft an uns herangetragen werden.

Wenn Ihr Kind ab dem kommenden Schuljahr in der Jahrgangsstufe 7/8/9/10 oder in der MSS 11/12 ist, soll es zu Schuljahresbeginn ein iPad haben. 
Die MSS 13 ist von der Anschaffungsvorgabe ausgenommen, da ihre aktive Zeit in der Schule wenige Monate nach Schuljahresbeginn endet. So können sie sich das für ihre Ausbildung oder Studium passende Endgerät anschaffen. 
In den Jahrgangsstufen 5/6 werden wir die Grundlagen für den produktiven und kreativen Umgang mit digitalen Lernmitteln legen. Hierfür braucht Ihr Kind nicht jeden Tag ein eigenes Endgerät, weshalb wir es nicht voraussetzen. Für eine eventuelle Nutzung von eigenen iPads auch in diesen Jahrgangsstufen wenden Sie sich bitte an die Lehrkräfte Ihres Kindes. 
Sollten Sie als Eltern eines Kindes der kommenden Jahrgangsstufen 5 oder 6 die Anschaffung eines Endgeräts in Erwägung ziehen, empfehlen wir Ihnen ein iPad mit den unten genannten Spezifikationen (Frage3) 
Wir sind natürlich nicht dazu berechtigt, jemanden zu zwingen, ein iPad zu kaufen. Letztlich geht es aus unserer Sicht und den in den vergangenen Jahren gewonnenen Erfahrungen darum, dass keinem Schüler und keiner Schülerin ein Nachteil entsteht. Wir haben leider nur ein begrenztes Kontingent an Leihgeräten, das wir Familien mit einem geringeren Einkommen bevorzugt zur Verfügung stellen wollen. 
Die 1:1-Ausstattung ist von dem Grundgedanken und der Absicht geprägt, dass alle Kinder gleich gute Rahmenbedingungen haben bzw. erhalten. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn Sie dieses Vorhaben unterstützen.
Sollten Sie dennoch kein iPad anschaffen wollen, vermerken Sie dies bitte auf dem Rücklaufzettel.

 

Wir haben durch unsere Tabletklassen und durch verschiedene digitalgestützte Angebote wie beispielsweise dem Einsatz von Tabletkoffern vielfältige Erfahrungen im Umgang mit mobilen Endgeräten sammeln können. Damit das Unterrichtsgeschehen durch die Technik bereichert und nicht behindert wird, ist es wichtig, dass das Gerät leicht zu bedienen und schnell einsatzbereit ist sowie zuverlässig läuft. Die Geräte sollten aus finanziellen und ökologischen Erwägungen heraus eine möglichst lange Nutzungsdauer gewährleisten. Dafür muss das Gerät robust und qualitativ hochwertig sein, Betriebssystem und Hardware müssen die jeweils aktuelle Software über mehrere Jahre unterstützen. Die Geräte sollten zudem leicht in die bestehende digitale Infrastruktur der Schule integriert werden können. 

Wir sehen aufgrund der oben beschriebenen Anforderungen derzeit keine geeignete Alternative zu den im Bildungsbereich marktführenden iPads von Apple. 

Sowohl unsere Schule als auch der Kreis Alzey-Worms als Schulträger haben mit diesen Geräten in allen oben genannten Aspekten sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch andere Schulen und Landkreise sehen derzeit keine vergleichbare Alternative, die die oben beschriebenen Anforderungen erfüllt.  

Neben den genannten Qualitätsmerkmalen, die eine lange Nutzungsdauer garantieren, sind auf den Geräten ausgereifte Apps für den Bildungsbereich und das kreative Arbeiten bereits kostenlos vorinstalliert. Dieses Gesamtpaket relativiert den im Vergleich zu anderen Geräten höheren Anschaffungspreis, sodass die Gesamtkosten des Betriebs (Total Cost of Ownership) geringer ausfallen als bei scheinbar günstigeren Alternativen. 

In den vier Jahren, in denen wir nun in den Tabletklassen iPads verwenden, gab es noch keine nennenwerstenDefekte, und die Hard- und Software funktioniert ausnahmslos tadellos, sodass wir uns auf den Unterricht konzentrieren können, anstatt technische Probleme lösen zu müssen.

 

 

Stiftfähig, mindestens 64 Gigabyte Speicherkapazität, mindestens 10 Zoll Bildschirmdiagonale.

Die Stifteingabe ermöglicht es, so intuitiv wie auf einem Papier zu schreiben und zu zeichnen. Er erweitert die Nutzungsmöglichkeiten des iPads ganz enorm. Durch die haptische Eingabemethode wird darüber hinaus ein zusätzlicher Lernkanal aktiviert.

Es gibt inzwischen zahlreiche alternative und oft günstigere Eingabestifte, die mit dem iPad kompatibel sind. Aus unserer langjährigen Erfahrung heraus empfehlen wir den Apple Pencil, da er zwei große Vorteile bietet: Man kann ihn direkt am iPad in kürzester Zeit laden (nach wenigen Sekunden ist er bereits wieder einsatzbereit) und er bietet durch seine Drucksensibilität ein natürliches Schreibgefühl.

Die iCloud ist eine ins Betriebssystem des iPads integrierte Cloud-Lösung. In ihr gespeicherte Dateien wie bspw. Dokumente oder Präsentationen können kollaborativ (d.h. von mehreren Nutzer*innen gleichzeitig, orts- und zeitunabhängig) bearbeitet werden. Kollaboratives Arbeiten eröffnet neue Möglichkeiten des Wissens- und Kompetenzerwerbs und spielt eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung von Lernformaten. Schon heute spielt diese Form der orts- und zeitunabhängigen Arbeitsform eine zentrale Rolle in den Tabletklassen und wir freuen uns darauf, in Zukunft mit allen Schüler*innen so arbeiten zu können.
Darüber hinaus kann die iCloud auch zur Datensicherung verwendet werden.
Bei der Erstellung einer AppleID bekommt man kostenlos 5 GB iCloud-Speicher. Sollte dies nicht ausreichen, kann man Datenpakete hinzubuchen. Die Preise hierfür beginnen bei 99 Cent/Monat für 50 GB. Weitere Informationen zur iCloud und deren Preismodellen finden Sie hier: https://www.apple.com/de/icloud/

 

Grundsätzlich sind nahezu alle von uns vorausgesetzten Apps bereits vorinstalliert und im Anschaffungspreis der iPads enthalten. Für den schulischen Gebrauch benötigen wir vor allem iMovie, Numbers, Keynote, Pages, Garage Band, Notizen und Sprachmemos. Sollten diese Apps nicht bereits auf dem iPad installiert sein, können Sie diese kostenlos aus dem App Store herunterladen.  Sollten über die kostenlos und meist vorinstallierten Apps weitere kostenpflichtige Apps benötigt werden, informiert sie darüber die jeweilige Klassenleitung oder bei fachspezifischen Apps die jeweilige Fachlehrkraft. Die hier anfallenden Gesamtkosten liegen aus Erfahrung der letzten Jahre im Rahmen von 5 – 10 €/Jahr.

Auch ohne Netzwerk- und Internetanbindung können die Schüler*innen ihre digitalen Endgeräte für verschiedenste unterrichtliche Zwecke sinnvoll zum Einsatz bringen, die besonders im Bereich kreativ-produzierendes Arbeiten liegen. Einige Beispiele, die wir bereits heute mit der bestehenden Infrastruktur im schulischen Alltag umsetzen können, können von den zahllosen Möglichkeiten einen kleinen Eindruck vermitteln:

  • Remixes, Neueinspielungen oder kreative Bearbeitungen mit Produktionsanwendungen wie „Garage Band“ im Musikunterricht,
  • Erklärvideos, in denen Lerninhalte visuell aufbereitet und mit einer erklärenden Tonspur versehen werden,
  • Greenscreenaufnahmen, in denen die SuS in andere Welten eintauchen,
  • Slow-Motion-Aufnahmen zur Analyse von Bewegungsabläufen im Sportunterricht,
  • Videografieren von Theaterszenen
  • etc.

Durch die Airdrop-Funktionalität, die auf iPads in vielen Apps integriert ist, können auch ohne Netzwerk- oder Internetanbindung nicht nur kollaborative Arbeitsformen ermöglicht, sondern auch digitale Materialien verteilt werden. Darüber hinaus können die Schüler*innen ihre digitalen Lernprodukte mittels drahtloser Direktverbindung an den vorhandenen Präsentationsflächen vorführen.

Der Breitbandausbau wird voraussichtlich bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein und die Fach- und Klassenräume wurden im Rahmen des Digitalpakts bereits weitgehend modernisiert. Alle Räume im Haupthaus (Klasse 7-13) werden bis zu den Sommerferien ausgestattet sein.

In Einzelfällen besteht die Möglichkeit, das Gerät zu laden. Zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem iPad gehört aber, dass die Schülerinnen und Schüler ein betriebsbereites iPad mit in den Unterricht bringen. Die Akkus der iPads halten auch nach mehrjähriger Nutzung einen Schultag bei „normaler“ Nutzung durch.

Wir verfolgen das Ziel, digitale sowie analoge Medien gleichermaßen einzubinden und die medienspezifischen Vorteile für die Lernprozesse unserer Schüler*innen nutzbar zu machen. Für uns hat das Buch zum Blättern und ein Füller zum Schreiben weiterhin einen sehr großen Wert.

In den vergangenen Schuljahren haben wir viele Erfahrungen mit digitalen Schulbüchern gesammelt. Einen großen Beitrag hat hierzu unser Engagement für sogenannte PrintPlus-Lizenzen geleistet, in dessen Rahmen wir allein im laufenden Schuljahr über 5.000 Digitalvarianten gedruckter Bücher bestellt haben. Für den Einsatz im kommenden Schuljahr gilt es noch kommende ministerielle Vorgaben wie auch neue Lizenzmodelle der Verlage zu beachten. Hier können Sie sich über den aktuellen Stand rund um Schulbücher, digitale Schulbücher und PrintPlus informieren: Klick

Nein, beim iPad handelt es sich ausschließlich um ein mobiles Endgerät. Die Nutzung unserer Lernplattform ist auf dem Gerät uneingeschränkt möglich. Neben dem Zugang über einen Browser steht eine kostenfreie App zum Download zur Verfügung.

Unter folgendem Link gelangen Sie zu unserem Konzept, das mit Schulelternbeirat, Schüler*innenvertretung, Personalrat/Kollegium, Schul- träger und Medienscouts gemeinsam mit dem MEP-Team entwickelt wurde: Konzept zur 1:1-Ausstattung

Sollten Sie finanzielle Probleme bei der Anschaffung haben, finden wir hierfür eine Lösung. Wir können eine begrenzte Anzahl von iPads unbürokratisch und auch übergangsweise ausleihen. Bei der Vergabe orientieren wir uns z.B. daran, ob Kinder an der kostenlosen Schulbuchausleihe teilnehmen oder an der Anzahl von Geschwisterkindern, die gleichzeitig mit Geräten ausgestattet werden müssen.
Wenn Sie diese Möglichkeit in Anspruch nehmen wollen, wenden Sie sich bitte an Frau Hauenschild-Bentemann. Ihr Anliegen wird selbstverständlich vertrauensvoll behandelt. 

Hier werden wir in Kürze Erklärvideos und weitere Ressourcen verlinken, die Ihnen bei Bedarf bei der Einrichtung hilfreich sind.

Die Schüler*innen sind dafür verantwortlich, ihr eigenes iPad einsatzbereit zu halten. Sie tragen nicht nur Sorge dafür, dass sie es ausreichend geladen in die Schule mitbringen, sondern auch dafür, dass das Betriebssystem wie auch die Apps mittels Updates auf dem neuesten Stand gehalten werden. Bei Problemen versuchen die Lehrkräfte natürlich hier Unterstützung anzubieten.

Aus Erfahrung wissen wir, dass sehr viel Expertise und Hilfsbereitschaft in der Elternschaft zu finden ist. Wir würden uns freuen, wenn Sie zum Austausch folgendes IServ-Forum* nutzen würden: https://roeka-az.eu/iserv/forum/360/topic/2112
 (*Hierfür müssen Sie sich mit Ihrem IServ-Elternaccount anmelden.)
Bitte nutzen Sie dieses Forum nur hierfür. Alle weiteren Anliegen richten Sie bitte an meinefrage(at)roeka-az.eu

Um das iPad im alltäglichen Gebrauch vor z.B. Bruch- und Stoßschäden zu schützen, empfehlen wir die Anschaffung einer gut schützenden Hülle. Darüber hinaus kann der Abschluss einer Versicherung je nach Sorgfalt des Kindes im Umgang mit seinem Arbeitsmaterial oder dem eigenen Sicherheitsbedürfnis sinnvoll sein.

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