Exkursion des Philosophie Grundkurses zur BANKSY-Ausstellung

Der Philosophie Grundkurs der 12. Jahrgangsstufe besuchte am 21.01.2026 das „House of Banksy” in Mannheim: Eine Pop-Up Ausstellung, welche die Werke Banksys und ihre historischen Inhalte darstellt. Hauptziel der Ausstellung war es, die gesellschaftlichen Missstände aufzuzeigen. Der Fokus lag dabei auf den Problemen und der Überwachung im Gazastreifen durch Israels Regierung. “The Walled Off Hotel” ist ein Hotel auf palästinensischer Seite, womit verbotenerweise die Mauer der Israeli-Palästina-Grenze übersehen werden kann. Palästinenser können so über die Mauer schauen, welche mit vielen Überwachungskameras bestückt ist, ohne sich selbst in Gefahr zu begeben.

Zusätzlich beschrieb die Ausstellung auch Banksys Geschichte als gesuchter “Faceless-Street-Artist” von Beginn seiner Tätigkeit bis heute. Dazu gehören seine Reisen um die Welt, auch in den Gazastreifen, und sein politischer und moralischer Einfluss auf Regierungen und die Gesellschaft. Außerdem befasste sich Banksy reichlich mit wichtigen Themen wie Überkonsum, Klimawandel und politischer Korruption, Themen die auch heute starke Relevanz haben.

Doch was hat der Philosophie-Kurs von Herrn Rosinus mit Banksy und seinen Werken zu tun? Der Kurs befasste sich im Unterricht mit der Moral und dem Menschenbild aus dem 21. Jahrhundert, weshalb die Thematiken der Ausstellung mit dem Unterrichtsinhalt übereinstimmen. Dazu hat der Kurs in Kleingruppen Projekte in Form von Vlogs, Podcasts und anderen Medien erstellt. Banksy kreiert zeitlose Werke, da selbst Kunst von 1980 in der heutigen Zeit Relevanz hat. Er zeigt, wie wichtig es ist, die Dinge, die man erlebt und vor sich sieht, stets zu hinterfragen, um seine individuelle Meinungsbildung zu stärken und diese nicht durch Beeinflussung der Medien zu verlieren.

 

Text & Bilder: Selina Lemmert und Lina Feimer (MSS 12)

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