Französische Gastschüler aus Gérardmer zu Besuch in Alzey

Bienvenue à Alzey!" Zum sechsten Mal empfing das Gymnasium am Römerkastell Besuch von französischen Schülerinnen und Schülern vom Lycée La Haie Griselle aus Géradmer in den Vogesen. Am Freitag, dem 9. November 2007, reisten insgesamt 37 Schüler in Begleitung von Madame Marielle Hary an, um von ihrem Austauschpartnern empfangen zu werden.

Mir gefällt Deutschland bis jetzt sehr gut“, berichtet die 15 Jährige Sonia Caushi mit leichtem französischen Akzent nach 4 Tagen Aufenthalt. Eine Stadtführung und eine Rallye durch Alzey stand gleich am ersten Tag auf dem Stundenplan.  Um den Austauschpartnern einen schönen Eindruck von unserer Region geben zu können, unternahmen sie zusätzlich zwei Tagesausflüge nach Mainz und Frankfurt, wo sie das Gutenberg Museum, das Senckenberg Museum und den Mainzer Dom besichtigt haben. Allison Oriot mischt sich ein und gibt zu: „Frankfurt war am besten. Es ist sehr schön und es gibt tolle Geschäfte.“ Dabei lacht die blonde, große Französin, denn Shopping darf bei ihrem Deutschlandbesuch natürlich nicht fehlen.
Die Schüler der 3ième, was in Deutschland der 9. Klasse entsprechen würde, gingen an zwei Tagen mit ihren Austauschschülern auf das Römerkastell, um einen Einblick in das deutsche Schulwesen zu bekommen . Dabei war es schon fast Erholung für sie um 13 Uhr nach Hause gehen zu dürfen, da ihr Schultag in ihrer Schule erst um 17 Uhr endet. Nach der Frage, was der große Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich sei, sind sich alle Franzosen sofort einig: „Unsere Lehrer sind viel strenger und wir müssen mehr arbeiten. Außerdem essen die Deutschen mehr als wir. Fast den ganzen Tag.“ Dies lässt ein Schmunzeln bei den Deutschen nicht verhindern. Doch davon können sie sich bald selbst überzeugen, wenn sie im April nächsten Jahres einen Gegenbesuch abstatten. Dieses Jahr verlief alles sehr gut, obwohl es eine sehr große Gruppe war“, fasst Karin Reuter, eine der deutschen Bertreuungslehrerinnen, zusammen, „Ich begrüße einen Austausch immer wieder, da es eine gute Möglichkeit ist, seinen Horizont zu erweitern und nicht nur die Sprache zu verbessern, sondern auch die Kultur des Gastlandes etwas besser kennenzulernen“. Wir kommen wieder!“, verabschiedet sich Sonia nach einer Woche etwas traurig, doch mit Zuversicht. Kurz darauf brechen sie die vierstündige Busfahrt zurück in die Vogesen an. Au revoir les amis!“

Marie-Luise Raumland (AG Öffentlichkeitsarbeit)

BACK