Schüleraustausch mit Josselin 2008

Der diesjährige Austausch mit Josselin , an dem 47 Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Jahrgangsstufe teilnahmen, war ein großer Erfolg.

In diesem Jahr fand wieder ein Schüleraustausch zwischen dem Collège Ste Marguerite Marie in Josselin und dem Gymnasium am Römerkastell statt. Wegen der großen Entfernung der beiden Städte und der damit verbundenen langen Anfahrtszeit dauert dieser Schüleraustausch 10 Tage. Er ist also länger als die anderen, die in der Regel 5 bis 7 Tage lang dauern. In diesem Jahr kamen 45 französische Gastschüler nach Alzey. Hier wurden sie von insgesamt 47 deutschen Teilnehmern, Schüler und Schülerinnen der achten und neunten Klassenstufe, aufgenommen.

Die Schüler wurden vom Alzeyer Bürgermeister Burkhard empfangen und unternahmen eine Stadtführung durch Alzey mit anschließender Stadtrallye. Ziel eines Schüleraustauschs ist es nicht nur die Sprache selbst zu sprechen und dadurch besser lernen zu können, sondern den Gästen während ihres Aufenthaltes in Deutschland ein Stück deutsche Kultur näher zu bringen. Deshalb fuhren die französischen Gäste zusammen mit den deutschen Gastgebern für einen Tag nach Frankfurt, wo sie zunächst die Stadt besichtigten und anschließend noch den Frankfurter Flughafen bei einer Führung kennen lernen konnten. Weitere Ausflüge gingen nach Heidelberg und Speyer. Außerdem machten alle Schüler noch einen Ausflug nach Rüdesheim, wo nach der Besichtigung des Niederwalddenkmals und der Burg Rheinstein noch eine einstündige Bootsfahrt auf dem Rhein im Programm stand.

Nach zehn, bei guter Stimmung und tollem Wetter, verbrachten Tagen hieß es dann Abschied nehmen. Dies fiel besonders den Neuntklässlern sehr schwer, da sie im nächsten Jahr nicht am Gegenbesuch teilnehmen werden. Denn der Austausch mit Josselin findet jedes Schuljahr im Wechsel statt, sodass nur alle zwei Jahre französische Austauschschüler nach Alzey kommen. Aber die Achtklässler können sich auf ein Wiedersehen mit ihren neugewonnenen französischen Freunden im nächsten Jahr freuen.

Natalie Benzing (AG Öffentlichkeitsarbeit)

 

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