Lesetipps für die Sommerferien Die Klasse 8e hat erfolgreich am „Harry-Potter-Lesewettbewerb“ teilgenommen und ein großes Bücherpaket gewonnen, das sie der Schulbibliothek gespendet haben . Im Rahmen eines Arbeitsprojektes haben sich die Schülerinnen und Schüler mit den über 30 Büchern auseinandergesetzt.
Wer noch nach einer Sommerlektüre für den Strand, das Schwimmbad etc. Ausschau hält, sollte unbedingt einen Blick auf die folgenden Buchvorstellungen werfen: Verschiedene Ergebnisse: Zum Sachbuch „Die Ritter“ von Georges Duby verfasste Mareike eine Beschreibung, wie ein Spukgespenst den Umbau der mittelalterlichen Burg erlebte: Meine erste SpuknachtVor einigen Minuten hat es zwölf Uhr geschlagen. Und was macht ein Gespenst, wie ich, um Mitternacht? – Richtig, Leute erschrecken. Nur langsam werde ich wach. Heute ist die erste Spuknacht nach der großen Renovierung. Ich schwebe durch das Tor der Umfassungsmauer. Es ist ziemlich dunkel. Doch ich erkenne das erste Haus. Ich husche hinein. Hier ist es stockfinster und ich erkenne nur Weniges. Langsam taste ich mich vorwärts. Bumm! Auah, da bin ich doch glatt über etwas gefallen. Ich richte mich auf und erkenne, dass ich gegen ein großes Pökelfass gestoßen bin. Ich stelle es auf und schwebe nach oben. Ich sehe glühende Kohle. Hier muss sich die Feuerstelle befinden, wo am Tag Fleisch gebraten wird. Da nichts weiter Interessantes zu finden ist, gehe ich nach draußen. Langsam bewege ich mich in Richtung Burghügel. Hier steht ein Gebäude. Es muss der Bergfried sein, der früher auch schon hier stand. Ich gehe hinein und stehe in einem riesigen Raum mit einer langen Tafel. Ich stelle schnell fest, dass ich mich im Wohngebäude befinde. Ich laufe zur nächsten Tür und betrete den Raum. Krach! Oh nein, ich habe Gefäße umgetreten. Jetzt erkenne ich den Getränke- und Vorratsraum. Vorsichtig betrete ich das nächste Zimmer. Es ist schön warm hier, da ein Feuer brennt. Hier ist der Raum für die kleinen Babys. Ich schaue mich um und sehe die nächste Tür. Ich schwebe hindurch und lasse mich hier einfach nieder. Irgendetwas bewegt sich unter mir. Fix springe ich auf. Ich bin im Bett des Burgherren gelandet. Voll Panik fliege ich los. Bumm! Gegen die Wand. Oh nein, ich weiß nicht wohin. Ich bekomme eine Beule nach der anderen. Der Bugherr steht auf und öffnet das Fenster. Meine Rettung! Ohne zu überlegen rase ich auf es zu. Bumm! Schon wieder…. Diesmal bin ich mit dem Herrn der Hauses zusammengestoßen. Er greift nach mir. Ich kann ihm entwischen und fliege aus dem Fenster nach oben auf den Balkon. Puh! Geschafft. Ich schaue hier durch ein Fenster. Es ist der Schlafraum der Mädchen. Vorsichtig fliege ich um das Haus und spähe durch ein anderes Fenster. Hier ist die Kapelle, in der die Familie sich immer mit einem Priester trifft, um zu beten.Nun habe ich alles gesehen. Allerdings bin ich wegen der neuen Entdeckungen gar nicht dazu gekommen, Leute zu erschrecken, doch morgen wird das wieder anders. Es war sehr anstrengend und schmerzhaft. Erschöpft falle ich in mein Bett und schlafe sofort ein.Geschrieben von Mareike Sipp
Zum Sachbuch „Die Ritter“ von Georges Duby verfassten Marco und Lukas einen Vergleich zwischen der mittelalterlichen und modernen Bedeutung des Kämpfens: Ist Kämpfen heute noch „eine Lust“? Der Minnesänger und Ritter Bertrand (um 1140 bis 1215) traf die Aussage „Kämpfen ist eine Lust“. Kann man diese Aussage auch heute noch treffen?Normalerweise würde man eine solche Aussage aus heutiger Sicht sofort als total verwerflich bezeichnen, da die meisten Leute heutzutage zum Glück gegen Kriege und unnötige Gewalt sind. Bevor man diese Aussage allerdings abstempelt, sollte man bedenken, dass es auch heute noch Kampfsportvereine gibt, welche Wettkämpfe und Turniere veranstalten.Da Bertrand allerdings die gleiche Meinung zu Kriegen und Belagerungen, bei denen auch Leute umkommen und ernsthaft verletzt werden, hatte, (Zitat: „[…] Mir hüpft das Herz im Leibe, wenn ich auf den Feldern gewappnete Ritter und Pferde zur Schlacht aufgereiht erblicke. Welche Augenweide sind doch belagerte Burgen, die Palisaden zerborsten und niedergerissen. […]“), ist dieser Teil seiner Meinung nicht wirklich gut: Würde jeder so denken, gäbe es heute noch genauso viele Kriege wie es im Mittelalter gab.Meiner Meinung nach ist die Aussage nicht ganz richtig, aber auch nicht komplett verwerflich, da ich selbst in einem Kampfsportverein Taekwondo betreibe.Körperliche Gewalt ist auf der Straße und außerhalb entsprechender Veranstaltungen völlig sinnlos und sollte unterlassen werden. Besucht man zum Kämpfen allerdings entsprechende Veranstaltungen, auf denen man Schutzkleidung trägt, ist es auch eine gute Übung zum Abreagieren und Stress abbauen. Geschrieben von Marco Dörfler
Freude an Natur und SchlachtDie Aussagen des Minnesängers Bertrand (um 1140-1215) sind sehr widersprüchlich und seine Meinungen sind sehr schwer zu verstehen. Er war selbst Ritter und Minnesänger und singt in einem seiner Stücke über die Schönheit des Frühlings, aber auch über seine Freude an Kämpfen.Wie kann es wohl sein, dass ein Mensch, der sich über die Boten des Frühlings freut, der die ersten grünen Blätter und blühenden Blumen genießt, gleichzeitig so kaltblütig ist und sich an Kämpfen und Morden erfreut? Es ist erschreckend, dass ein Mensch so grausam sein kann. Wie kann er es nur ein Vergnügen nennen, mit eigenen Augen zu sehen, wie Menschen kämpfen und sich sogar ermorden? Es muss eigentlich schrecklich sein, jemanden so grausam sterben zu sehen und ihm nicht helfen zu können.Es ist so, als würde man sich heute auf den Sommer und gleichzeitig auf den nächsten Krieg freuen. Eigentlich müsste es doch normal sein, dass jeder Mensch froh darüber ist, wenn es keine Kämpfe, Kriege und kein Blutvergießen gibt.Ich finde es unmenschlich, so schreckliche Gedanken zu haben und sich am Mord anderer zu erfreuen. Überhaupt finde ich körperliche Gewalt an anderen Menschen unnötig. Ich weiß nicht, was Menschen davon haben, andere Menschen zu quälen und umzubringen. Es ist auch in der heutigen Zeit immer wieder erschreckend zu sehen, wie wenig viele Menschen vor körperlicher Gewalt zurückschrecken. Aggressivität und Gewalt gibt es leider schon oft in der Schule und sie wird sicher auch teilweise durch manche Computerspiele unterstützt.Geschrieben von Lukas Herlemann
Zum Sachbuch „Die Ritter“ von Georges Duby schrieben Jonas, Elisabeth und Melissa einen Tagebucheintrag über die Gedanken eines jungen Mönchs: Liebes Tagebuch,heute war ein sehr aufregender Tag. Meine Eltern brachten mich ins Kloster.Hier bin ich nun. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Was kommt auf mich zu? Werde ich alles so meistern, wie es von mir verlangt wird? Viele Gedanken, Ängste und Fragen schwirren mir durch den Kopf. Der Mönch, der mich empfangen hat, sah sehr ernst und streng aus. Ich vermisse schon jetzt meine Eltern, meine Mutter, die mir immer zuhört, wenn ich Probleme habe, die mich umarmt und mir zum Abschied einen Kuss auf die Stirn gibt. Aber es hilft nichts, darüber zu grübeln. Jedenfalls ist es gut, dass ich meine Familie, meine Brüder und Cousins besuchen kann. Bestimmt ist hier doch nicht alles so streng.Man hat mir heute erklärt, was mein Alltag für die nächsten Wochen sein wird. Ich muss in die Schule gehen und viel lernen. Vor allem die lateinische Grammatik, um die Schriften der Bibel und die Texte des Gottesdienstes zu verstehen. Denn später, wenn ich dann ein richtiger Mönch geworden bin, muss ich den Menschen die Botschaft Christi verständlich machen. Davor habe ich Angst! Kann ich das schaffen? Jedenfalls werde ich mir große Mühe geben. Mein Onkel, der meine Ausbildung finanziell unterstützt, soll stolz auf mich sein. Und natürlich auch meine Eltern.Man hat mir gesagt, dass meine Hauptaufgabe darin besteht, zu beten. Ich muss beten, für das Heil der Menschen. Für die Menschen, die verstorben sind, aber auch für meine Familie und besonders für meinen Onkel, ohne dessen Hilfe ich ja auch nicht hier wäre. Nur durch das Gebet kann man dem Zorn Gottes entkommen und ich möchte nicht, dass jemand von dem Teufel gepeinigt wird, sondern dass alle Menschen die Gnade Gottes erfahren. Am Eingang zum Kloster und auf dem Weg zu meinem Zimmer habe ich erschreckende Skulpturen gesehen, die immer wieder darstellten, wie grausam der Teufel ist. Ich muss unbedingt lernen, wie man richtig betet. So, dass es bei Gott auch ankommt!! Es wird nicht leicht, aber ich werde alle meine Aufgaben so gut ich kann erfüllen und meistern.Ach, mein liebes Tagebuch, es tut so gut dir zu schreiben. Ich habe gehört, dass viele Mönche die Geschichten ihrer Ahnen aufschreiben. Vielleicht kann ich das später auch mal machen. Das würde mir gefallen.So nun muss ich schlafen. Ich bin schon gespannt auf morgen, ja ich freue mich sogar. Es interessiert mich, wie es hier überall aussieht und wie alles abläuft. Hoffentlich sind auch Jungs in meinem Alter hier und ich finde vielleicht einen Freund. Das wäre toll!!!Dann bis morgen Abend, liebes Tagebuch.Dein kleiner Mönch Geschrieben von Jonas Janson
Liebes Tagebuch, ich habe heute von Engeln geträumt, und mein Vater sagte, es sei ein gutes Zeichen, denn heute war mein erster Tag im Kloster. Als ich ankam, sah ich viele Mönche und Bischöfe. Zum Glück landete ich in der Kathedrale der benachbarten Stadt bei meinem Onkel. Er hat mich herzlich empfangen, und ich dürfte meine Cousins und Cousinen kennen lernen. Als ich ankam, ging ich sofort in die Schule. Mein Lehrer heißt Augustus. Er erklärte, dass wir in die Schule gehen, weil wir über die Verstorbenen wachen und Gebete sprechen müssen. Im Unterricht las Lehrer Augustus etwas vor, was er im Anschluss erklärte. Ich vermisse meine Familie sehr. Zwar sagte Onkel Lou, dass ich sie bald wieder sehen könne, aber das glaube ich nicht. Ich weiß nicht, warum mein Vater wollte, dass ich ein Mönch werde, doch ich werde mein Bestes geben und er wird stolz auf mich sein. Ich habe meine Cousins mit ihren Schwertern durch die Gegend rennen sehen und war neidisch, denn Mönchen und Priestern ist es verboten, ein Schwert zu tragen oder Blut zu vergießen. Doch Ritter können nicht schreiben, was ein großer Vorteil für Mönche ist. Die Ritter üben lieber ihre Reden. Nach der Schule durfte ich wieder zu meinen Onkel Lou. Ich durfte bei einer Jagd dabei sein, was sehr aufregend war. Onkel Lou hat ein Wildschwein erlegt, das wir zum Abendessen aßen. Ich habe beobachtet, wie meinen Cousin Albert das Reden geübt hat, denn darauf legt auch Onkel Lou großen Wert. Als ich zurückkehrte, sah ich Bischöfe auf Pferden reiten und erinnerte mich daran, wie ich mit meinem Vater durch die Wälder ritt. Das waren schöne Zeiten. Ich werde versuchen zu lernen, mit diesem Schmerz umzugehen. Nun werde ich ins Bett gehen, doch erst muss ich noch beten, denn ich habe neue Gebete gelernt.Geschrieben von Elisabeth Monsch
Liebes Tagebuch, August, 1164 heute beginnt ein neuer Abschnitt in meinem Leben! Deshalb habe ich beschlossen, von nun an die Erfolge, aber auch die Enttäuschungen, die mein weiteres Leben zeichnen werden, in einem Tagebuch festzuhalten.Ich bin jetzt 16 Jahre alt und lebe seit heute in dem Kloster, das einer meiner Onkel errichten ließ, in Speyer. Ich bin der Jüngste von sieben Söhnen, aber auch der Einzige, der den festen Willen hat, Mönch zu werden und das macht meine Eltern sehr stolz!Aber auch ich bin glücklich, wenn ich endlich mehr über das Christentum erfahren kann.Schon als kleiner Junge war ich daran interessiert. Jetzt endlich habe ich die Gelegenheit und die werde ich auch nutzen!Denn auch mir drängen sich eine Menge von Fragen auf! Endlich will ich in den biblischen Texten davon lesen, wie es in der anderen Welt, im Jenseits, zu sich geht. Wie zum Beispiel das Leben nach meinem Tod aussieht. Außerdem erstrebe ich es, bald für den Lehnsherrn und seine Angehörigen bei Gott um Vergebung zu bitten und für sie zu beten. Ich bin sehr hilfsbereit und könnte niemals jemanden verletzen. Deswegen glaube ich, dass Mönch zu sein und mich für andere bei Gott einzusetzen, eine bessere Aufgabe sein wird, als durch die Lande zu reiten und als Ritter Heldentaten zu bewältigen. Jedoch bin ich auch ein Ritterssohn und werde vielleicht mit ein wenig Unterstützung nach einigen Jahren zu einem Bischof oder zu einem Abt gewählt und erreiche somit den Herzenswunsch meiner Mutter!Sie ist es leid, den ganzen Tag die bittere Angst um meine Brüder oder meinen Vater ertragen zu müssen; immer damit zu rechnen, dass sie nicht mehr nach Hause kommen könnten.Solche Qualen möchte ich ihr nicht antun. Zwar wird sie mich auch nur selten zu Gesicht bekommen, da ich von nun an die meiste Zeit im Kloster verbringen werde, aber wenn ich sie besuchen komme, kann ich ihr hin und wieder etwas aus der Bibel vorlesen und das erfreut sie bestimmt!Letztendlich war es die richtige Entscheidung, mein Leben nach meinem Glauben an Gott auszurichten! Ich werde gespannt sein, was mich in dieser Zeit hier im Kloster alles erwartet. Auch wenn ich mit einigen Schwierigkeiten oder Niederlagen zu kämpfen habe, werde ich immer auf Gott vertrauen und mich von ihm leiten lassen!Geschrieben von Melissa Ratgeber
Aus der großen Bücherkiste: Titeuf – die besten GagsEin Comic – oder ein Rückblick in die eigene Vergangenheit?Am Anfang hatte ich an das Buch „Titeuf – die besten Gags“ spezielle Anforderungen. Da ich schon mehrere Szenen in anderen Comics gesehen hatte, wusste ich, was in dem Buch vorkommen würde. Ich erwartete, dass viele lustige und verrückte Szenen vorkamen, über die man lachen kann. Meine Anforderungen wurden zum großen Teil erfüllt, doch manche Gags waren nicht lustig, da man keinen Sinn erschließen konnte.In dem Buch „Titeuf – die besten Gags“ geht es um einen Jungen aus der dritten Klasse namens Titeuf. Er möchte immer alles wissen, cool sein und die Kleidung tragen, die im Trend ist. Titeuf plagt sich schon im frühen Alter mit den Gefahren einer Umweltkatastrophe und versucht dagegen etwas zu unternehmen- ohne Erfolg(…). Mit seinen Freunden baut er dann zum Beispiel eine Maschine, die einen der Jungen bis zum Ozonloch bringen soll, um dieses dann mit Klebeband und einem Blatt Papier zu schließen. Außerdem erzählen die Jungs sich immer Horrorgeschichten. Dass Titeuf eine Schwester bekommt, ist kein leichter Schritt für ihn. Da sie ihm das Leben schwerer macht, indem sie seine Spielsachen zerstört, wird Titeuf immer unglücklicher. Dennoch kämpft sich Titeuf tapfer durch das Leben.Das Buch ist lesenswert, da man sich selbst in vielen Szenen erkennen kann und viele Aktionen, Alpträume oder Gedanken mit der eigenen Vergangenheit übereinstimmen. Außerdem sind viele lustige Gags dabei.Geschrieben von Maximilian Rhaue, 8e
Samurai-Sommer von Ake EdwardsonErwartungen: Ich erwarte von dem Buch „Samurai-Sommer“ von Ake Edwardson eine spannende und packende Erzählung, die mich in das vom Autor beschriebene Ferienlager mitnimmt.Diese Erwartung hat sich nach dem Lesen des Buches erfüllt. Außerdem ist der Krimi sehr unheimlich und erzeugt beim Lesen eine richtige Gänsehaut.Inhaltsangabe: In dem Krimi „Samurai-Sommer“ von Ake Edwardson geht es um einen Jungen namens Kenny und seine Erlebnisse im Ferienlager. Er ist zwölf Jahre alt, hat dunkelblonde Haare und ist Japaner. Er wünscht sich, ein Samurai zu sein und hat sogar eine eigene kleine Truppe. Sie besteht, mit ihm eingeschlossen, aus fünf Kindern. Eines davon heißt Klops, ein kleiner dicker Junge. Kenny ist der Anführer und Mike ist einen Rang unter ihm. Mike ist ein mittelgroßer Junge, zwölf Jahre alt und er ist dünn wie ein Stecken. Zu der Truppe gehört außerdem noch Lennart, der so alt und in etwas so groß wie Kenny ist. Seine Freunde mögen Kenny, doch die Erzieherinnen können ihn gar nicht leiden, was allerdings auf Gegenseitigkeit beruht. Als er mal wieder versucht hat Süßigkeiten zu stehlen, hat eine der Erzieherinnen zu ihm gesagt:„Vielleicht sollten wir dich nach Hause schicken, dir scheint es hier ja eh nicht zu gefallen (Seite 28).“ Kenny gefällt es wirklich ganz und gar nicht im Ferienlager. Die Atmosphäre ist schlecht, die Erzieherinnen streng und gemein, das Essen ist ganz schrecklich. Doch es gibt einen Grund, aus dem er unbedingt bleiben will, denn er baut im Wald ein „Schloss“ aus Holz und Steinen. Dieser Bau ist sein ganzer Stolz. Eines Abends muss Kenny zur Direktorin. Die anderen Kinder sind schon im Schlafsaal, der einige Meter entfernt ist. Die Direktorin informiert ihn darüber, dass er am nächsten Tag heimgeschickt wird. Als er auf dem Weg zu dem Schlafsaal ist, sieht er, wie dort ein Blitz einschlägt und der Saal zu brennen beginnt, er abgeschlossen ist, rennt Kenny zur Direktorin und will die Schlüssel holen, doch sie gibt sie ihm nicht. Daraufhin ruft die Köchin die Feuerwehr und die Polizei. Das Feuer wird gelöscht, die Kinder freigelassen und die Direktorin wird von der Polizei mitgenommen und verhaftet.Lesenswert?: Das Buch Samuraisommer ist lesenswert, weil es eine sehr spannende Handlungen hat und mitreißend erzählt ist. Ich finde die Einfälle des Autors sehr originell und außergewöhnlich und kann das Buch daher nur empfehlen.Geschrieben von Philipp Heimann
Buchvorstellung Meine Erwartung, dass dieses Buch „Train Man“ von Hitori Nakano eine totale Liebesschnulze ist, wurde nicht erfüllt. Im Gegenteil, der Text war sehr lustig verfasst und man konnte kaum aufhören zu lesen.Das Buch handelt von einem jungen Mann (alias Train Man), der im Zug eine junge Frau (alias Hermes) beschützt. Sie schenkt ihm zum Dank Tassen und alles nimmt seinen Lauf. Train Man verändert aufgrund seiner Begegnung mit Hermes sein ganzes Leben. Dies schafft er jedoch nur mit Hilfe der Chatter* in einem riesigen anonymen Theard*. Jedoch auch Hermes muss sich auf neue Situationen einstellen, doch sieht es so aus als gefällt es ihr. Als sie dann ihre Freundin zu einem Date mitnimmt, ist schon fast alles klar. Am Ende wächst Train Man schließlich selbst über sich hinaus. Er springt über seinen Schatten und verlässt das Singledasein.Die Autorin hat diese Entwicklung so gut und realistisch beschrieben, dass man förmlich hautnah dabei sein kann. Ich finde dieses Buch lesenswert, weil es sehr lustig, spannend und für Jugendliche geschrieben worden ist. Außerdem empfehle ich es an diejenigen weiter, die gerne lustige, aber auch teilweise romantische Bücher lieben.*Chatter: Sind Personen, die im Internet in riesigen virtuellen Räumen (Chatrooms) ihre Meinung anderen mitteilen und ihren Gefühlen freien Lauf lassen *Theard: Ist ein virtueller Raum (Chatroom) im Internet, in dem Menschen anonym ihre Meinung anderen mitteilen. Geschrieben von Sabrina Pelle
„Veganerin, siebzehn, Jungfrau, sucht…“ von Carolyn MacklerDer interessante Titel des Buches lässt auf Zickenalarm und auf Beziehungsprobleme schließen. Auf Grund dessen erwarte ich von diesem Buch ein prickelndes Leseerlebnis. Ich denke, dass die Romanfigur auf der Suche nach einem passenden Partner jede Menge aufregende Dinge erlebt.Meine Erwartungen haben sich zum größten Teil erfüllt. Von den erwarteten Beziehungsproblemen waren nur wenige zu finden. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen und die Romanfigur erlebte eine Menge aufregender Dinge, z.B. lief sie immer auf der Suche nach einem Partner der gleichen Person über den Weg.Der Inhalt:Für die Romanfigur Mara ist nichts wichtiger, als gute Noten und immer besser zu sein als ihr Exfreund Travis. Viv, ihre Nichte, zieht kurzfristig bei ihnen ein und Mara muss feststellen, dass Viv das komplette Gegenteil von ihr ist. Mara stört sich nicht weiter an ihr, bis Viv sich an Travis ran macht. Mara ist stinksauer und Ruhe hat sie auch nur in dem Cafe, in dem sie arbeitet. Ihre Arbeitskollegin Claudia ist in ihren Chef James verliebt. Und zu allem Übel merkt Mara bald, dass sie es auch ist. Als sich herausstellt, dass James auch etwas für Mara empfindet, sind sie nach einer Weile zusammen. Natürlich versuchen sie es geheim zu halten, doch es kommt wie es kommen musste: Claudia bekommt Wind von der Beziehung und Mara merkt, dass sie nicht besser als ihre Nichte Viv ist. Durch die Beziehung mit James merkt Mara, dass es auch noch andere Dinge gibt, außer guten Noten und eine Spitzenschülerin zu sein. Sie sieht alles lockerer und sieht ein, dass Viv doch eine ganz nette Person ist und sie sich ähnlicher sind, als sie gedacht hat.Die Autorin hat die Geschichte von Mara sehr schön geschrieben.Wer gerne Liebesromane liest und denkt, es gäbe nur noch die Schule, sollte dieses Buch unbedingt lesen.Geschrieben von Stephanie Unruh
"Wir retten Leben, sagt mein Vater" von DO van RastDieses Buch handelt von einem Mädchen, das weit entfernt von irgendeiner Stadt, in einem alten, zerfallenen und ziemlich langweiligen Haus wohnt!Dieses Haus liegt in einer Kurve, an einer Stelle, an der kein Mensch eine Kurve erwartet… Regelmäßig knallen Autofahrer in das Haus, die ihre Eltern dann gesund pflegen! Sie hat noch keinen Unfall mitbekommen, da sie zu diesen Zeitpunkten immer weit weg von zu Hause war… Aber sie hofft so sehr, dass irgendwann ihr Traummann in dieses Haus knallt.Meistens sitzt das Mädchen an der „Halben Brücke“…es ist ihr Lieblingsplatz! Irgendwann hat man begonnen diese Brücke zu bauen, doch da das Geld ausging wurde der Bau abgebrochen! Trotzdem liebt sie diesen Platz. Einst hatte sich ihr Opa hier herunter gestürzt, aber irgendwie ist sie genau deswegen so gerne hier, denn hier hat sie immer die schönsten Tagträume!Ihre beste Freundin Sue wohnt im nächsten Dorf…dieses liegt etwa eine halbe Stunde mit dem Rad entfernt, und hat kaum Einwohner!Sue ist lesbisch und hat einen Gecko…Eines Tages rast dann ein weiterer Autofahrer in das Haus! Doch ob es ihr Traummann ist….?Geschrieben von Selina Haub
„Lilis Leben eben“ von Valérie DayreDas Buch habe ich mir ausgesucht, weil ich den Titel so interessant und auch lustig fand:„Lilis Leben eben“ – klingt gut.Ein weiterer Grund (ehrlich gesagt) war, dass das Buch nicht so dick ist.Dicke Bücher schrecken mich ab, aber „Lilis Leben eben“ dachte ich mir, kann ich in einem Rutsch lesen. Das Buch hat außerdem den Jugendliteraturpreis 2006 bekommen, dann muss es doch auch gut sein.Nachdem ich die kurze Beschreibung auf dem Einband gelesen hatte, waren meine Erwartungen, dass das Buch nicht so leicht zu verstehen ist, dass man sehr viel nachdenken und „zwischen den Zeilen“ lesen muss. Aber auch, dass es gerade dadurch spannend und interessant ist und man praktisch „gezwungen“ wird, das Buch fertig zu lesen, da man wissen will, wie es endet. Besonders diese Erwartung wurde auch erfüllt, denn anders hätte man das Buch gar nicht verstanden. Wirklichkeit und Traumwelt waren nicht immer leicht zu unterscheiden und wechselten sich ab. Erst am Ende wird das Rätsel gelöst und dadurch bleibt das Buch auch bis zur letzten Seite spannend.Inhaltsangabe:In dem Buch „Lilis Leben eben“ von Valérie Dayre geht es um das 12-jährige Mädchen Lili, das sich mit seinen Eltern zunächst auf dem Weg und später in den Ferien befindet. Die Geschichte ist in Tagebuchform und zum großen Teil als Ich-Erzählung geschrieben. Das Buch beginnt mit der Autofahrt in den Urlaub und einem Stopp an einer Raststätte. Lili bleibt alleine dort zurück, ob ihre Eltern sie vergessen haben oder sie dort zurück lassen wollten, ist nicht ganz klar. Lili schildert ihr Leben an dieser Raststätte. Sie begegnet einem Hund, der wohl ausgesetzt wurde und sie lernt Leute kennen, die an der Raststätte arbeiten und ihr helfen, indem sie ihr Essen und Trinken geben. Lili kommt ganz gut klar und wartet darauf, dass ihre Eltern sie auf der Rückfahrt wieder mitnehmen. Plötzlich ist sie aber am Strand mit ihren Eltern und schreibt diese „erfundene Geschichte“ in ihr Tagebuch, das später kurz vor der Rückreise von ihren Eltern gefunden wird. Die Eltern sind natürlich sauer, weil Lili sie in ihrer Geschichte so darstellt. Sie setzen Lili dann tatsächlich an der der Raststätte aus, nur für zwei Stunden, um sie wegen der Geschichte zu bestrafen. Doch Lili ist weg, als ihre Eltern sie wieder holen wollen und sie müssen zur Polizei. Die Eltern haben die Polizei zunächst belogen und erst später die wahre Geschichte erzählt. Wieder wechselt die Geschichte, Lili ist mit ihren Eltern in der Ferienwohnung, alles ist in Ordnung und Lili schämt sich, so etwas Böses über ihre Eltern geschrieben zu haben, die eigentlich gar nicht so übel sind.Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss. Es macht Spaß, wie man immer wieder in die Irre geführt wird und sich fragt, ist das jetzt wahr oder nicht.Geschrieben von Tabea Dohn
Präsentation erstellt am 25.05.08 von Marco Dörfler für die Klasse 8e.
