Podiumsdiskussion am Gymnasium am Römerkastell

Am 10. November 2008 fand in der Aula des Gymnasiums am Römerkastell eine Podiumsdiskussion mit dem CDU-Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel zu dem Thema „Mauerfall“ und aktuellen politischen Konflikten statt. Angeregt diskutierte dieser mit den Schülerinnen und Schülern des Sozialkunde- und des Geschichtsleistungskurses der Jahrgangsstufe 12.

Am 10. November 2008 fand in der Aula des Gymnasiums am Römerkastell eine Podiumsdiskussion zu den Themen „Mauerfall“ und "aktuelle politische Konfliktlinien" statt. Der Schulleiter Gerhard Langkabel und die Sozialkundelehrerin Brigitte Maurer luden anlässlich des 9. Novembers den CDU- Landtagsvizepräsident von Rheinland Pfalz,  Herrn Heinz – Hermann Schnabel, ein. Angeregt diskutierte dieser mit den Schülerinnen und Schülern des Sozialkunde- und des Geschichtsleistungskurses der MSS12. Geleitet wurde die Podiumsdiskussion von vier Schülern, Johanna Schlörit, Jana Wielvers, Christopher Rehberg und Peter Germann. „Wenn die Zeiten schlechter werden, gehen die Menschen wieder mehr wählen“, antwortete Schnabel auf die erste Frage einer Schülerin zum  Thema „Wahlbeteiligung“. Der Politiker machte mit seinen Aussagen deutlich, dass es wichtig ist, junge Menschen für die Politik zu gewinnen, um die ansteigende Politikverdrossenheit zu bekämpfen. Es war den Schülerinnen und Schülern ebenfalls wichtig zu erfahren, warum die NPD nicht verboten werden kann, da sie doch offensichtlich als rechtsextreme Gruppierung eingestuft wird und somit in den meisten Bereichen auf Ablehnung stößt. Der Vizepräsident erläuterte, dass ein Parteiverbot nicht leicht durchzusetzen sei, er jedoch durchaus dafür wäre. So stellte er fest: "Wir müssen immer unseren Rechtsstaat sehen und die Möglichkeiten, die wir innerhalb dieses Rahmens haben.“ Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Wiedervereinigung der Bundesrepublik. „Die Hauptsache ist, dass die Leute frei sind und die Welt sehen können“, befürwortete Schnabel den Mauerfall. Seiner Meinung nach ist es wichtig, dass eine Einheit Deutschlands geschaffen worden ist, doch an erster Stelle steht die Freiheit der Bevölkerung. Auf die Frage, ob eine langsame Wiedervereinigung sinnvoller gewesen wäre, antwortete er,  dass„das schlichtweg nicht möglich gewesen“ sei. Abschließend erklärte er, warum er die Präsenz von Politikern in Schulen für äußerst wichtig hält: „Ich will dafür werben, dass ihr unsere Demokratie stärkt“. In seinen Augen ist es besonders wichtig, dass vor allem die junge Generation politisch aktiv wird und sie lernt, dass Politik und Kompromisse Hand in Hand gehen.

Alina Hammer und Lea Bernhardt (AG Öffentlichkeitsarbeit)

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