Eine faszinierende Reise zu den molekularen Grundlagen unserer Gesundheit

Leistungskurse Chemie des Gymnasiums am Römerkastell informieren sich über die Entwicklung eines Medikaments

Am 6. März nutzen die beiden Chemie Leistungskurse der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums am Römerkastell an ihrem freien Nachmittag das Angebot des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim.
Im naturhistorischen Museum Mainz gibt die Ausstellung „Ein Medikament entsteht“ anhand von Beispielen aus der Tätigkeit des forschenden Pharmaunternehmens anschauliche Antworten auf Fragen rund um die Entstehung innovativer Medikamente. Frau Dr. Lavinia Schardt vom naturhistorischen Museum beantwortete kurzweilig und lebendig Fragen wie beispielsweise: „Wie entstehen Medikamente? Wo werden sie erforscht und entwickelt? Mit welchem Aufwand, welchen Schwierigkeiten und Folgen?“
Dabei wurde klar vermittelt, dass jedes Medikament einen Wirkstoff enthält. Dieser kann eine natürliche Substanz sein, die aus einer Pflanze, einem Bakterium oder einem Pilz gewonnen wird, oder es ist eine synthetische Substanz, die auf chemischem Weg hergestellt wird. Daneben gibt es heute auch gentechnisch erzeugte Wirkstoffe.
Durch die in der Ausstellung chronologisch aufgebauten Stationstische zeigten Josef Baader und einer seiner Auszubildenden der Firma Boehringer anschaulich die Entwicklung eines Medikaments auf. Dabei wurde in der Führung auch auf die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder bzw. Berufsbilder in und um die Synthese eines Medikaments eingegangen, so die beiden Kurslehrer Herr Oswald und Frau Sommer-Kundel. Damit war die Ausstellung „sehr verträglich“ mit Themen der Oberstufe Chemie und zeigte als Nebenwirkung einen erhöhten Grad an gewecktem Interesse für Pharmazie. „Es war schon allein erstaunlich zu erfahren, wie groß der Zeit- und Kostenaufwand für die Forschung und Einführung eines neuen Wirkstoffs ist.“ so die Meinung einiger Schüler.

Nicole Sommer-Kundel und Dirk Oswald

Fantasiemolekül mit problematischen Strukturelementen

 

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