Fünf Menschen mit fünf Problemen – und alle stehen vor einer fatalen Entscheidung.
Dies war der thematische Ausgangspunkt, an dem sich die Schüler des DS- Kurses der 13. Jahrgangsstufe von Christoph Rüb orientierten, um ihr Stück „Der Kreis der Ahnungslosen“ zu schreiben. Am Donnerstagabend, den 25. Oktober 2012 fand in der vollbesetzten Aula des Gymnasiums am Römerkastell die Aufführung statt.
Das Schauspiel handelt von fünf erwachsenen Menschen, die alle mit teilweise sehr ernsten Problemen zu kämpfen haben. Um sich gegenseitig zu unterstützen, beschließen sie, sich über ein Wochenende in einem Gasthaus zu treffen.
Im Laufe des Stückes wird aber immer deutlicher, dass sich alle schwertun, offen über ihre Schwierigkeiten zu reden und sie so keine Hilfe erwarten können. Verzweifelt wendet sich ein jeder von ihnen an seinen jeweiligen „Gott“, dem sie große Macht zusprechen. Doch bald wird klar, dass auch ihre Götter nicht klüger sind als sie selbst und den Protagonisten nichts anderes übrig bleibt, als am Ende ihre Probleme selbst in die Hand zu nehmen und zu beginnen, eigenverantwortlich zu handeln.
Nach fast einem Schuljahr Arbeit an ihrem Theaterstück, sind die Schüler erleichtert, dass alles geklappt hat und das Spiel sehr positiv von den Zuschauern aufgenommen wurde. Christoph Rüb gibt zu, dass es durchaus schwierig gewesen sei, die Motivation der Schüler an dem Stück, was sie selbst geschrieben und inszeniert haben, über einen so langen Zeitraum aufrecht zu halten. Doch nachdem einmal der Aufführungszeitpunkt festgestanden habe, sei wieder Schwung in die Sache gekommen, sodass die Jugendlichen selbst in ihrer Freizeit am Nachmittag und auch am Wochenende bereit gewesen waren, zu proben, erzählt er zufrieden Der Erfolg gibt ihnen Recht: So gibt etwa Lisa Fritzges, eine Mitschülerin, zu wissen: „Ich fand echt bewundernswert, dass ihr selbst, obwohl ihr ja alle keine Erfahrung in dem Bereich habt, so etwas Großes auf die Beine stellen konntet!“ Und Philipp Seidel lobt: „Es war nicht zu prätentiös, aber auch nicht zu plump. Die Handlung war gut nachvollziehbar und realistisch gestaltet und der schauspielerische Ausdruck erreichte vielfach ein hohes Niveau. Gratulation!“
Laurena Frey (AG Öffentlichkeitsarbeit)
