Die Sportnacht des Gymnasiums am Römerkastell

 

„Spaß am Sport“ – so oder so ähnlich könnte das Motto der „Sportnacht“ des Gymnasiums am Römerkastell gelautet haben. Denn hier nahmen Schülerinnen und Schüler aller Klassen- und Altersstufen teil, die sich für Sport und Bewegung begeistern und diese Begeisterung anderen Menschen vermitteln wollen.

 
 

Organisiert wurde das Event vom Sport Leistungskurs der elften Jahrgangsstufe, der dieses Jahr zum ersten Mal zustande kam und sich aus Schülern und Schülerinnen des Römerkastells und des Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums zusammensetzt.

Zum Einstieg zeigten die Schüler des Leistungskurses selbst „kleine Impressionen“ aus den Unterrichtsstunden und bewiesen mit Basketball – und Turnchoreographien ihr Können. Unterstützung erhielten die Veranstalter unter anderem von den Tanz- und Gymnastikkursen der 12. und 13. Jahrgangsstufe. Während die Abiturientinnen mit ihrer Kür eine typische Sportstunde mit all ihren Schwierigkeiten darstellten, zeigten die Cheerleaderinnen der 12. Jahrgangsstufe eine typisch amerikanische Choreographie.

Doch nicht nur die Großen, auch die Kleinsten kamen zum Zug. In jeweils einer Staffel rannten die Klassen der fünften und sechsten Jahrgangsstufe um die Wette. Die Klassen 5c und 6b erhielten als Sieger jeweils einen Fußball, die bei den Kindern auch gleich zum Einsatz kamen.

Nicht Fußball, sondern Turnen ist die Leidenschaft der vier Schülerinnen, die die Zuschauer mit einer eigenen Turnkür begeisterten. „Wir haben alle so viel Spaß am Turnen, da haben wir uns gedach,t wir treffen uns mal und das ist dabei rausgekommen“, lacht Toni Landsgesell als Antwort auf die Frage, wie die Gruppe entstanden ist.  

Höhepunkte des Abends waren die „Schüler gegen Lehrer“-Wettkämpfe, die Röka-Schülern schon von den Sommerfesten der Schule bekannt sind. Die Schüler der Oberstufe lieferten sich einen harten Volleyball-Kampf gegen die Mannschaft der Lehrer, mussten aber am Ende leider eine Niederlage hinnehmen. Beim Fußball konnte allerdings ein Sieg erzielt werden. In der letzten Spielminute schossen die Schüler der Mittelstufe noch ein Tor und gewannen mit einem Spielstand von 2:3.

Es sollte allerdings nicht nur ein Sportabend für die Teilnehmer bleiben, auch die Zuschauer wurden zum Mitmachen aufgefordert. Wer in den Umbau-Pausen einen von zehn Tennisbällen fangen konnte, durfte einmal aus sieben Metern Entfernung versuchen, einen Ball ins Tor zu schießen- mit dem Physiklehrer Joachim Geisbüsch als Torhüter, der sich als starker Gegner erwies. Für seine Schüler war es auf jeden Fall ein Erlebnis; „Jetzt kommt die Rache für den Physik-Unterricht“, freute sich Hannah Maertin.

Für alle, die danach erstmal eine Stärkung benötigten, gab es Kuchen, Würstchen und Bretzel sowie Getränke, die von den Abiturienten angeboten wurden.

Der Lehrer des Leistungskurses, Marco Meisenzahl, war mit der Leistung seiner Schüler sehr zufrieden und hofft: „Es wäre sehr schön, wenn sich auch in Zukunft Schüler so sehr für Sport begeistern können, dass auch nächstes Jahr wieder ein Sport Leistungskurs entsteht.“

 

Lola Nacke (AG Öffentlichkeitsarbeit)

 
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