Am 14. Mai waren Schüler der Jahrgangsstufe 12 zur Podiumsdiskussion in die Alzeyer Kreisverwaltung eingeladen. Die Vertreter von fünf Parteien standen den Jugendlichen Rede und Antwort.
Am 25. Mai 2014 ist es so weit. Die regionalen Wahllokale werden geöffnet. Die Europawahlen und die Kommunalwahlen stehen am kommenden Sonntag bevor. Nach vier Jahren gilt es somit wieder für jeden, sich aktiv an der Politik zu beteiligen. Ob über Briefwahl oder über einen Besuch im nahelegenden Wahllokal, jeder volljährige Bürger wird durch Wahlkämpfe, Wahlplakate, Werbung und vieles mehr dazu animiert, seine Kreuze an seine Favoriten zu verteilen. Doch an wen vergibt man seine Stimme und wie findet man seine Favoriten? Bereits seit mehreren Wochen debattieren die Parteien und Bewerber um den Sitz im Europa-Parlament eifrig, um die Aufmerksamkeit der Wähler zu ergattern und um ihr Interesse zu wecken. Ob mit einer packenden Wahlkampfrede, einem kleinen Werbegeschenk oder einem aufklärenden Schulbesuch, jedermann wird rundum über die bevorstehenden Wahlkämpfe informiert.
Auch die bereits am 14. Mai stattgefundene Podiumsdiskussion in der Alzeyer Kreisverwaltung, einer Veranstaltung der Europa-Union animierte die Alzeyer Bürger und Bürgerinnen öffentlich dazu, ihr Interesse an Europa sowie die politischen Ziele ihrer zu vertretenden Partei darzulegen. Anwesend waren fünf verschiedene Politiker aus fünf verschiedenen Parteien, die sich um einen Platz im europäischen Parlament bewerben. Ebenfalls zum Publikum dazugehörend waren einige Schüler unseres Gymnasiums. Zusammen mit weiteren politisch interessierten Bürgern füllten die Geschichtsleistungskurse von Herrn Schmahl und Herrn Marx sowie der Sozialkundeleistungskurs von Herrn Steuer den Saal. Von 9:00 bis 10:45 Uhr waren die Zuschauer nun bereit, sich die einzelnen Meinungen der Repräsentanten der Parteien CDU, SPD, Bündnis 90 die Grünen, sowie FDP und die Linke anzuhören und zudem auch Fragen zu stellen. Geschickt leitete der Moderator Heiko Sippel von der SPD die Fragen beispielsweise bezüglich des Mindestlohnes, der Asylgewährung Snowdens, der Energiepolitik oder der Jugendarbeitslosigkeit an die fünf Interessenvertreter weiter, wobei die ein oder andere Meinungsverschiedenheit zwischen den Parteien nicht ausblieb. Nach 90 Minuten intensiver Diskussion über die Zukunft Europas hatten die Schüler bei einem kleinen Imbiss und einer Tasse Kaffee die Möglichkeit, in einem vier Augengespräch mit den Politikern nochmals konkrete Fragen zu stellen. Gespannt auf die Ergebnisse der bevorstehenden Wahlen, können die Anwesenden nun ihre Überlegungen erneut überprüfen, um dann schließlich am 25. Mai ihren Favoriten das Kreuzchen gewissenhaft und richtig geben zu können.
Alicia Stumpf (AG Öffentlichkeitsarbeit)
