Architektonisches Kleinod

Die Präsentation der Geschichts-AG am 18. Juni 2009 fand großes Echo in der Alzeyer Lokalpresse.

Als einziges rheinland-pfälzisches Gymnasium wurde das Gymnasium am Römerkastell (Röka)
zum Förderprogramm "denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule" der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zugelassen. Mit der bundesweiten Initiative, die unter der Schirmherrschaft der Unesco steht, wird ein Netzwerk von Schulen aufgebaut, die die Themen "Kulturerbe und Denkmalschutz" in den Schulunterricht und -alltag einbinden. Im vergangenen Schuljahr hat sich die 15köpfige Geschichts-AG, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 bis 13,  unter der Leitung von Dr. Helmut Schmahl und Sonja Koch intensiv mit der Geschichte des Wiederaufbaus des Alzeyer Schlosses in den Jahren 1901-1903 und seiner seitherigen Nutzung als Amtsgericht auseinandergesetzt. Seit dem 18. Juni präsentiert die AG ihre Ergebnisse in einer reich bebilderten Ausstellung in der Alzeyer Volksbank. Sie wird bis zum 21. August zu sehen sein. Die Ausstellung findet bisher in der Öffentlichkeit breiten Anklang: So berichtete die Allgemeine Zeitung Alzey bereits am 20. Juni über die Ausstellungseröffnung. "Das Schloss wird auch Bindeglied zwischen den Epochen genannt", wird Wilhelm Gerlach, Vorsitzender der Volksbank, zitiert. "Das Gymnasium mache durch diese Ausstellung wieder positiv auf sich aufmerksam, fuhr er fort und freute sich, dass die Volksbank den Besuchern in den nächsten Tagen die Ausstellung präsentieren kann." Auch das Alzeyer Wochenblatt machte in seiner Ausgabe vom 25. Juni auf der ersten Seite und mit großem Bild über das Ereignis auf . Insbesondere das Lob des Amtsgerichtsdirektors Gerd Ludemann, der die Schülerinnen und Schüler der AG zu ihrem Projekt beglückwünschte, wurde in den Mittelpunkt des Artikel gestellt und Herr Ludemann mit den Worten zitiert: "Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts begriffen." Es sei wichtig zu wissen, was die Menschen früherer Zeiten gedacht und getan hätten.

Hier der Artikel aus dem Wochenblatt:

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