Austausch Alzey-Seurre 2014 (März)

Schon im Sommer des vergangenen Jahres war die Freude über die ersten Information zu dem Schüleraustausch nach Frankreich groß. Auch jetzt können es einige aus unserer Klasse, der 8f, immer noch nicht glauben dass sie wirklich im französischen Seurre den Alltag und das Leben „echter“ Franzosen miterleben durften und viele neue Eindrücke und Erkenntnisse im Bereich Sprache und Kultur gewonnen haben.

Am Sonntagnachmittag, nach einer langen aber abwechslungsreichen Busfahrt, kamen wir endlich am Collège Dinet an, wo wir schon sehnsüchtig von unseren Austauschpartnern erwartet wurden.

Für die meisten endete dieser Tag bereits nach dem Abendessen, da der Tag sehr anstrengend gewesen war und jeder froh war, endlich angekommen zu sein.

In der darauffolgenden Woche haben wir nicht nur durch unsere Gastfamilien viel über die französische Kultur und Region gelernt. Dank zahlreicher Ausflüge erhielten wir beispielsweise eine Kostprobe des berühmten Comté-Käse in der Stadt Poligny. Auch die Städte Dole und Dijon durften wir besichtigen und kennenlernen, letzteres sogar mit allen unseren Austauschpartnern zusammen. Natürlich nicht ohne der Eislaufbahn noch einen Besuch abgestattet zu haben!

Interessant war auch der Einblick in das französische Schulsystem, welches sich in einigen Punkten von unserem unterscheidet. Auch nachdem wir am letzten Tag das Weinmuseum in Beaune besichtigt hatten, durften wir unsere „corres“ mit in den Unterricht begleiten.

Abends fand dann die Abschiedsfeier im Festsaal von Seurre statt. Auch der Vorgeschmack auf den Abschied am folgenden Morgen vermieste uns die Laune ganz und gar nicht! Die Stimmung war fantastisch, und alles lief wie geplant.

Aber wie man so schön sagt, aller Abschied ist schwer, und so mussten wir uns nun alle wohl oder übel nach einer schönen gemeinsamen Woche voneinander verabschieden. Das fiel wirklich ausnahmslos allen schwer, doch umso größer ist nun die Vorfreude auf das Wiedersehen in Deutschland.

Nach einem letzten Zwischenstopp in der Citadelle in Besançon endete unsere Reise wieder an der Bushaltestelle vor unserer Schule. Hier nochmal ein aufrichtiges Dankeschön an Frau Filatzek und Frau Reidenbach, die uns diesen tollen Austausch ermöglicht haben und sich zudem noch mit vollem Einsatz um die Kranken gekümmert haben.

Gegenbesuch im Mai

Nach einer erfolgreichen Woche in der französischen Kleinstadt Seurre im März erwarteten die 26 Schüler und Schülerinnen der Klasse 8f des Gymnasiums am Römerkastell nun sehnsüchtig den Gegenbesuch ihrer Austauschpartner.

Die Aufregung war groß, als der Bus mit den französischen Gästen bei der Ankunft erstmals vor der Mensa der beiden Gymnasien hielt. Wie auch in Frankreich wurden alle Schüler herzlich von ihren deutschen Gastfamilien empfangen und aufgenommen. In der darauffolgenden Woche lernten die Kinder nicht nur den Alltag „ihrer“ Familien kennen, sondern lernten auch viel über unsere Kultur und unsere Umgebung. So durfte nach einem gemeinsamen typisch deutschen Frühstück am ersten Morgen in der Schule natürlich nicht ein herzlicher Empfang beim Kreisbeigeordneten Gerhard Seebald fehlen. Dieser hatte allerhand zu unserem Landkreis zu erzählen und beantwortete bereitwillig auch die ein oder andere Frage der französischen Gäste. Bei einer darauffolgenden Stadtrallye durch Mainz lernten auch die deutschen Schüler die Hauptstadt unseres Bundeslandes und ihre Geschichte besser kennen.

Für sportlich Aktive und Technikbegeisterte war ein Ausflug nach Speyer ein Highlight. Bei einem Besuch im Kletterwald und im Technikmuseum war für jeden etwas dabei, und bei den großzügigen Freizeiten konnte jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln.

So genossen auch alle bei sonnigem Wetter die Rheinromantiktour über Bingen/ Rüdesheim. Mit Schiff, Sessellift und Seilbahn gelangten die Schüler zu den unterschiedlichsten Aussichtspunkten, wobei ein „Besuch“ bei dem Niederwalddenkmal und der Burg Rheinstein natürlich nicht fehlen durfte.

Die französischen Gastschüler erhielten auch einen intensiven Einblick in das deutsche Schulleben am Röka, wo sie auch von allen Schülern herzlich aufgenommen und integriert wurden. Abschied gefeiert wurde am vorletzten Tag mit einem gemütlichen Grillabend, an dem alle noch einmal ein letztes Beisammensein genossen. Letztendlich fiel der Abschied ausnahmslos allen schwer, und viele Tränen wurden vergossen. Einige hoffen auch auf ein baldiges Wiedersehen und alle sind sich einig: „In dieser wundervollen Zeit ist so manche Freundschaft für’s Leben entstanden!“ Au revoir!

In großer Freude über den gelungenen Austausch

die Klasse 8f

Hanna Michel (Klasse 8f)

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