Am Mittwoch, den 25. September 2013 veranstalteten der Schulsanitätsdienst des Römerkastells gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Blutspendeaktion, zu der insbesondere die Schüler, aber auch jeder andere eingeladen wurde, der zwischen 18 und 67 Jahre alt ist und mindestens 50 kg wiegt. Das Hauptziel der Veranstaltung war es, neue Erstspender zu gewinnen.
„ Es ist sehr wichtig, gerade in Schulen Blutspendeaktionen zu organisieren, da es uns momentan an Nachwuchs fehlt und die Versorgung durch Blutkonserven zunehmend schwieriger wird," erklärt der DRK- Öffentlichkeitsreferent Daniel Beiser. Die Schülerin Anna Lauer bestätigt, dass sie erst durch die Aktion sich mit dem Thema "Blutspende" gedanklich auseinandergesetzt hat und diesem Aufruf auch gerne gefolgt ist, da eine Spende bereits bis zu drei Menschenleben retten kann.
Ein Blutspender trägt jedoch auch eine große Verantwortung gegenüber sich selbst und dem Empfänger des Blutes. Deswegen mussten die Teilnehmer genaue Angaben über ihre Gesundheit oder auch z.B. über ihre Auslandsaufenthalte innerhalb des letzten halben Jahres machen.
Es waren zwei Ärzte anwesend, um die Teilnehmer aufzuklären und mithilfe von Gesprächen und verschiedenen Untersuchungen wie z.B. Temperaturmessung und Blutfarbstoffbestimmung sicher zu stellen, dass kein Risiko besteht. Am Spendetag ist es wichtig, ausreichend zu trinken und zu essen, sich nach der Spende eine Ruhepause zu nehmen und keine anstrengenden Tätigkeiten mehr auszuüben. Für einen Imbiss sorgte der Schulsanitätsdienst unter der Leitung von Roland Berens und Tanja Schäfer.
Roland Berens ist sehr froh darüber, dass die Aktion zustande kam. „Ich hatte erst meine Zweifel, da aufgrund der Altersbeschränkung fast nur Schüler der MSS 13 mitmachen können. Aber dann wurde mir bewusst, dass man den jungen Leuten, auch wenn eben nur wenige mitmachen können, dadurch zeigen kann, dass man mit einem kleinen Beitrag bereits Großes bewirken kann", erzählt der Lehrer, der ebenfalls regelmäßig Blut spendet, zuversichtlich.
Für die Schüler steht der gute Zweck der Aktion auch an erster Stelle. „Viele haben am Anfang ein wenig Angst vor der Nadel", erklärt die Erstspenderin Laura Feser, „aber das ist eigentlich überhaupt nicht so schlimm,wie man denkt. Vor allen Dingen nicht, wenn man weiß, dass man dadurch etwas Gutes tut." Und ihre Mitschülerin Kira Spang fügt hinzu, dass man ja auch selbst in eine Situation kommen könne, in der man Blut benötigt und die Blutspenden dann ebenfalls dankbar entgegen nehmen würde.
Durch das Informationsschreiben wurden jedoch nicht nur Schüler, sondern auch viele Eltern angelockt. Manche unter ihnen sind bereits Dauerspender.
30 neue Spender haben sich an diesem Tag bereit erklärt, einen halben Liter Blut abzugeben und dafür als Dankeschön eine Tüte mit Keksen, Saft und Kugelschreiber erhalten. Sie konnten mit dem guten Gefühl, nach Hause gehen, Menschen, die auf diese Spende angewiesen sind, geholfen zu haben.
Rebecca Roth (AG Öffentlichkeitsarbeit)

