Ein Konzert voller Vielfalt

Schüler des Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums und des Römerkastells begeistern mit abwechslungsreichem Konzert.

Am Donnerstagabend des 22.Mai 2014 fand im Foyer des Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums das alljährliche Konzert des kooperativen Leistungskurses Musik statt. Bestehend aus jeweils neun Schülern beider Schulen, begann der Kurs pünktlich um 19:30 das von ihm erarbeitete Programm zu präsentieren.

Mit sechs Chorstücken beginnend, konnte die Aufmerksamkeit des zahlreich erschienenen Publikums sofort auf die Bühne gelenkt werden, woran sich auch bis zum Ende des rund dreistündigen Konzertes nichts mehr ändern sollte. An die Chorstücke schlossen sich nun Musikstücke an, die die Oberstufenschüler in Kleingruppen oder sogar alleine ausgesucht, vorbereitet und letztlich auch vorgetragen hatten. Es traten die verschiedensten Instrumentengruppen auf, von Streichinstrumenten, Schlaginstrumenten über elektrische Gitarren und selbstverständlich auch dem Flügel war alles dabei. Somit ergab sich ein abwechslungsreiches Programm, welches durch die gekonnt improvisierten Ansagen zweier Schüler aufgelockert wurde und durch Werke von verschiedenen bekannten Komponisten wie Mozart, Chopin, Schubert, oder auch John Miles und Carlos Santana zu gefallen wusste. Während die gemeinsamen Chorstücke als willkommene Abwechslung im Kurs, bereits seit Monaten immer wieder während des Unterrichts geprobt wurden, lag die Verantwortung für die eigenständig vorbereiteten Stücke bei den Schülern selbst. Hierbei liegt die Zeitspanne der Vorbereitungszeit von knapp einem halben Jahr bis hin zu einer Stunde vor Konzertbeginn recht weit gefächert.

In der ersten Programmhälfte noch eher klassisch geprägt, wurde die zweite Hälfte immer moderner. Auch wenn einige der Schüler sichtlich nervös waren, wurde das umfangreiche Repertoire der musikalischen Vorträge mit Bravour gelöst. Besonders hervorstechen konnte hierbei der Pianist Konstantin Wegner, welcher zahlreiche, qualitativ hochwertige Beiträge zum Programm lieferte, wie beispielsweise den „Maple Leaf Rag“ von Scott Choplin. Das Publikum konnte begeistert werden, und auch die Zwölftklässler hatten augenscheinlich Spaß an ihrem Auftritt.

Nachdem die fünfköpfige „Jazz-Combo“ zum Ende hin nochmals Aufsehen erregte, bedauerte der Schulleiter des ELG in seiner Abschlussrede, dass vermutlich aufgrund der geringen Zeit bis zum Abitur kein weiteres Konzert des Kurses mehr bevorstehen würde, dachte aber ebenfalls über den Versuch nach, die zuständigen Personen noch vom Gegenteil zu überzeugen. Damit hatte ein langer, aber rundum gelungener Konzertabend um circa 22:30 sein Ende gefunden.

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