Wie in den vergangenen Jahren auch, luden die Jugendmedienschutzberater der Schule interessierte Eltern der Fünftklässler zu einem informierenden Vortrag rund um den Computer ein.
Rund 40 Eltern folgten der Einladung der beiden Lehrer Gereon Fischer und Dietmar Strube zu einer zweistündigen Abendveranstaltung am 11. November 2013 in die Aula der Bleichstraße.
Vier unterschiedliche Bereiche umfasste der Vortrag der beiden Kollegen. Mit der Fragestellung „Wozu helfen Computer im Unterricht?“ wurde in den Abend eingeleitet. Den Eltern wurden die Computertage für die 5. Klassen, der ITG-Unterricht in Klasse 8 und die Methodentage für die Schüler der Oberstufe vorgestellt. Zusammen mit den Jugendlichen werden hier Themen wie „Hinweise auf Gefahren im Internet“ bearbeitet, der Umgang mit Browsern geübt undGrundkenntnisse der Textverarbeitung und Tabellenkalkulation vermittelt. Für die Oberstufenschüler stehen „Präsentationen und Arbeitstechniken“ sowie Hilfestellungen bei der Internet-Recherche auf dem Stundenplan. Im Themenblock zu den sozialen Netzwerken „Facebook & Co.“ ging es darum, die Eltern über den Reiz, den diese Netzwerke auf Jugendliche ausüben, aufzuklären und Hinweise zu Nutzungsverhalten und Sicherheitseinstellungen zu geben. Von zentraler Bedeutung ist in diesem Zusammenhang der Begriff des „Cybermobbing“. Hiervon spricht man, wenn ein Leidensdruck für den Betroffenen über eine gewisse Dauer vorliegt. Die beiden Lehrer standen den Eltern mit sinnvollen Tipps zur Seite, um sie für den Fall, dass ihr Kind betroffen ist, zu unterstützen. Ferner wurden die Eltern über das Handy-Verbot an der Schule informiert. Über allgemeine Gefahren für Jugendliche im Internet informierte der nächste Tagesordnungspunkt. Kinder als Opfer von verlockenden Werbeseiten, Urheberrechtsprobleme bei Tauschbörsen waren ebenso ein Thema wie die verstörende Wirkung von extremistischen, gewaltverherrlichen und sexistischen Seiten für die Nutzer. „Computerspiele – Faszination oder Sucht?“ lautete die Überschrift des letzten Informationsblocks.
Als Anregung für die abschließende Gesprächsrunde diente eine Zusammenstellung verschiedener Fragen: Kenne ich selbst die Risiken der Internetnutzung? Wie präsentiert sich mein Kind bei Facebook und für wen? Wie wirkt sich der Medienkonsum auf die Entwicklung und den Schulerfolg meines Kindes aus? Würde es mir von negativen Erfahrungen berichten? Über diese und andere Fragen tauschten sich die Eltern untereinander und mit den beiden Lehrern aus. „Besonders wichtig ist es uns, die Eltern für die Gefahren, die sich aus der unüberlegten Nutzung des Internets ergeben zu sensibilisieren und sie im Gespräch mit ihren Kindern hellhörig zu machen“, resümiert Dietmar Strube. Ein Hilfestellung, für die sich die anwesenden Eltern dankbar zeigten.
