Vom 22.05.2023 bis 26.05.2023 waren wir, Schülerinnen und Schüler der sechsten und siebten Klassen, in Frankreich, genauer gesagt in Recey-sur-Ource. Die Busfahrt dorthin dauerte ungefähr fünf bis sechs Stunden. Viele fanden die Busfahrt schön. Man konnte sich über verschiedene Dinge austauschen und ein bisschen Spaß haben. Was natürlich nicht fehlen durfte, war der Proviant. Mit Chips, belegten Broten und anderen Leckereien hatten wir genug Essen und auch Getränke für alle.
Als wir mittags in Recey ankamen, wurden wir mit Kuchen und Getränken begrüßt. Am selben Nachmittag konnten wir den schön gestalteten Schulhof besichtigen und auf dem Fußballgelände Fußball spielen. Deutschland gegen Frankreich – wir haben gewonnen. Danach holten uns die Eltern ab. Auf der Autofahrt sind uns ein paar Dinge aufgefallen, die bei uns anders sind. Zum Beispiel, dass etwa alle sieben Kilometer mal ein sehr, sehr kleines Dorf kommt. Auch Recey, der Schulort, hat nur 147 Einwohner.
Am nächsten Tag sind wir nach Alésia gefahren. Dort ist ein Museum über das Thema Römer, Gallier und die Geschichte, wie Europa und die Welt früher eingeteilt waren, z. B. wer, welche Kriege gewonnen hat. Nach der Tour, die wir dort machten, gab es eine Pause. Wir haben uns zusammengesetzt, gegessen und gequatscht. Nachdem die Pause vorbei war, gingen wir wieder ins Museumsgebäude und wurden dort in Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen fand ein Workshop statt. Wir sollten ein kleines Stück von einem Kettenhemd machen (siehe Foto unten limks). Jeder konnte seins am Ende mit nach Hause nehmen.
Der Mittwoch war sehr unterschiedlich. Morgens gab es eine Wanderung (siehe Foto unten rechts), zum Teil durch den Wald. Man sollte Rätsel lösen und am Ende wieder zum Treffpunkt kommen. Nachdem wir von dieser Wanderung wieder nach Recey kamen, fuhren wir mit dem Bus in die jeweilige Gastfamilie. Nach dem Mittagessen gab es unterschiedliche Programme in den Familien. Ein paar waren in Dijon in einer Spielhalle mit Lasertag, Bowlingbahnen, einer Kartstrecke und zwei Airhockeytischen.
Der vorletzte Tag in Frankreich war für die meisten sehr anstrengend. Wir mussten acht Stunden in der Schule sitzen. Mittags gab es warmes Essen in der Kantine. Abends waren wir in unseren Gastfamilien.
Am Freitag besuchten wir Dijon, die Stadt des Senfs und des Lebkuchens. Wir machten eine Stadtrallye und durften danach in Vierergruppen die Fußgängerzone besichtigen und Souvenirs kaufen. Danach verabschiedeten wir uns von den Austauschschülern und fuhren von 14:00 Uhr bis 19:15 Uhr nach Alzey. Dort gab es einen tollen Empfang von den Familien.
Das war der Austausch mit Recey-sur-Ource. Wir hatten ein tolles Programm und sahen Frankreich von einer ganz anderen Seite.
Text: Jannes Carbach
Fotos: Chr. Filatzek



