Auch dieses Mal erfreut sich der Austausch mit unseren französischen Partnerschulen aus der Bretagne sehr großer Beliebtheit: Insgesamt 110 deutsche und französische Schülerinnen und Schüler waren mit von der Partie.
Schon lange vor der Ankunft der französischen Austauschschüler in Alzey standen die ersten deutschen Schüler und Schülerinnen voller Vorfreude an der Bushaltestelle. Und dann war es endlich so weit: Mit einer halben Stunde Verspätung kamen sie endlich an. Während die Schüler, die letztes Jahr bereits mit in Josselin waren, ihren Austauschpartner sofort in die Arme schließen konnten, mussten sich die anderen Schüler noch etwas gedulden, da ihre „Corres“ erst nach den Neuntklässlern aus dem Bus steigen durften. Nachdem sich reichlich umarmt und begrüßt wurde, ging es dann in die Gastfamilien. Natürlich war es zunächst ein komisches Gefühl einen völlig fremden Menschen in seinem Haus zu beherbergen, aber darüber empfand man schon schnell Freude.
Die französischen Schüler waren viel unterwegs. Am ersten Tag standen zunächst der Empfang des Bürgermeisters im Museum der Stadt Alzey und eine anschließende Rallye auf dem Programm. Außerdem besuchten sie Frankfurt, Heidelberg, Rüdesheim und Speyer. An einigen Ausflügen haben auch die deutschen Partner teilgenommen.
Besonders gut gefallen hat uns der Ausflug nach Rüdesheim. Bei einer gemütlichen Fahrt auf dem Rhein und einem Picknick auf der Burg konnte man viele neue Freunde kennenlernen. Auch am langen Wochenende hatten wir viel freie Zeit, um uns von den anstrengenden Ausflügen zu erholen und unsere Austauschschüler besser kennenzulernen.
Doch uns allen war klar, dass sich auch die besten Freunde spätestens am Tag der Abfahrt trennen müssten. Um den schmerzhaften Abschied etwas schöner zu gestalten, gab es am letzten Abend eine Party mit DJ und Buffet. Wir haben viel gelacht, getanzt und Spaß gehabt. Leider musste diese schöne Stimmung gegen 23:00 Uhr unterbrochen werden, denn es hieß, Abschied zu nehmen. Dabei sind viele Tränen geflossen, da alle traurig waren, dass die tolle Zeit schon vorüber war. Ein kleines Trostpflaster gibt es jedoch für diejenigen, die sich in einem Jahr in Josselin wiedersehen.
Gerne denken wir an die schöne Zeit. Wir haben tolle Erfahrungen gemacht und nun freuen wir uns auf das nächste Jahr, in dem wir bei unserem Gegenbesuch nach Frankreich fahren werden.
Michelle Galm, Meike Schuler

