Seit dem vergangenem Schuljahr bietet das Gymnasium am Römerkastell ein Ganztagsprogramm (=GTS) für Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klassen an. In diesem Schuljahr wurde das Angebot auf die 7. Jahrgangsstufe erweitert.
Nach dem regulären Unterricht findet das gemeinsame Mittagessen in der Stadthalle statt. In der anschließenden Lernzeit von 90 bzw. 105 Minuten werden Hausaufgaben erledigt. Betreut werden die Schüler von je einem Lehrer und einem „Schülerscout“ (Schüler des 10.bis 13. Jahrgangs), die bei Fragen auf jeden Schüler eingehen können. Der neu gestaltete Schmökerraum des Hauptgebäudes bietet Raum für die individuelle Förderung der Schüler.
Danach können die Schüler an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften teilnehmen, um individuelle Schwächen zu fördern und Stärken auszubauen. Außerdem findet für die Siebtklässler zusätzlich an einem Nachmittag das „Projekt X“ statt, um die Interessen der Kinder zu berücksichtigen.
Auf die Frage, was sie gerne machen würden, antworteten viele Schüler: „Handwerkliches Arbeiten mit Holz“ oder „basteln“. Aber auch „Das Tagebuch der Anne Frank“ hat das Interesse der Schüler geweckt. „Deshalb werden wir ein Projekt über Nationalsozialismus durchführen und an Fasching werden wir mit Pappmaschee arbeiten“, erzählt Sonja Alof, die das „Projekt X“ zusammen mit Annette Neugebauer leitet.
„Dieses Jahr nehmen 14 Schüler der 7. Klassen am GTS-Programm teil“, berichtet Monika Albrecht. Sie stammen aus 4 verschiedenen Klassen und einige von ihnen haben bereits im vergangenen Jahr an der GTS teilgenommen. Diese Schüler kennen den Tagesablauf von Essen, Lernzeit und AG bereits und haben gelernt, sich die Lernzeit selbstständig einzuteilen. „So werden auch überfachliche Kompetenzen vermittelt“, sagt Sonja Alof.
In naher Zukunft soll ein Elternabend speziell für Eltern der GTS-Teilnehmer stattfinden, um Rücksprache mit den Eltern zu halten und außerdem, um Vorschläge für Verbesserungen des Programms entgegenzunehmen.
Carmen Missal, Kathrin Reinecke
