In der ersten Woche nach den Sommerferien informierten die Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG japanische Besucher über die "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung".
Große Ehre für das Gymnasium am Römerkastell: Im Zuge der „Bildung für nachhaltige eine Entwicklung“ konnte Direktor Gerhard Langkabel am vergangenen Dienstag, den 18. August 2009, den Besuch einer achtköpfigen Delegation der japanischen Universitäten Hiroshima und Tokuyama begrüßen. Ziel der Gruppe war es vor allem zu erfahren, wie an deutschen Schulen die Vorgaben der UNESCO zur „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ umgesetzt werden. Das Gymnasium am Römerkastell war für diesen Zweck als einzige Schule in Rheinland-Pfalz ausgewählt worden, damit sich die Besucher dort über die Bemühungen informieren können. Dabei zeigten sechs Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG unter der Leitung von Lutz Quester mit Hilfe eines Lernparcours, wie in der Orientierungsstufe der sinnvolle Umgang mit elektrischer Energie erlernt wird, um dadurch Energie und Treibhausgase einzusparen. An verschiedenen Stationen konnten die japanischen Gäste im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“, wie man Energie sparen kann. So bestand eine Station aus einem Energiefahrrad, auf dem man den Strom selbst erzeugen muss. Damit sollte u.a. gezeigt werden, wie anstrengend es ist, eine Glühbirne im Gegensatz zu einer gleich hellen LED-Lampe zum Leuchten zu bringen. Auch das „Win-Win“-Projekt, bei dem die Schülerinnen und Schüler zu Hause möglichst viel Energie sparen und die eingesparten Kosten zwischen Eltern und Kindern aufgeteilt werden, fand großen Anklang. Und das Engagement aller Mitwirkenden trug Früchte: Dr. Masashi Urabe von der Universität Tokuyama fand es „super geil“ und will jetzt einiges von dem Gezeigten auch in Japan umsetzen. Anschließend besuchte die Delegation noch eine Unterrichtsstunde in Erdkunde in der MSS 12 bei Gereon Fischer und Joachim Marx, um weitere Einblicke in das deutsche Schulsystem zu erhalten. Am Ende des Tages zogen alle ein positives Resümée und waren glücklich darüber, wie gut der Tag gelaufen war und so blieb sogar etwas Zeit um die japanische Faltkunst Origami zu erlernen.
Anna Goetsch (AG Öffentlichkeitsarbeit)
