Heckers Hexenküche

Am Freitag, den 29. Juli 2007 experimentierte Joachim Hecker zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der sechsten Klassen.

Warum brennt ein in Spiritus eingelegter Geldschein nicht, wenn man ihn in die offene Flamme hält? Können Wunderkerzen unter Wasser weiter brennen? Diesen und ähnlichen Fragen gingen Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen des Alzeyer Gymnasiums am Römerkastell am Freitag, den 29. Juli 2007 zusammen mit Diplom-Ingenieur Joachim Hecker, Wissenschaftsredakteur beim WDR, nach. Bei seinen Vorführungen, die je nach Publikum 30 bis 45 Minuten dauern, bemüht sich der Journalist, Menschen im Alter zwischen 6 bis 99 Jahren für Wissenschaft zu begeistern, sie ihnen mithilfe von „Experimenten begreifbar zu machen.“ Organisiert und finanziert von der Buchhandlung Machwirth und dem Förderverein des Gymnasiums am Römerkastell sollte den Schülerinnen und Schülern zum Abschluss des Schuljahres eine lebendige und anschauliche Physik- und Chemiestunde geboten werden, die bei den Kindern die Lust auf Wissenschaft weckt. Joachim Hecker ist es wichtig, dass die Jugendlichen bei den Experimenten mit Alltagsutensilien, wie beispielsweise Geldscheinen, Münzgeld, Wunderkerzen, Paper, selbst Hand anlegen, da er der Meinung ist, dass dieses „ im Schulunterricht meist zu kurz kommt. Denn häufig gilt: erst die Theorie und dann die Praxis.“ Die Begeisterung seines jungen Publikums gibt dem Autor des Kinderbrockhaus Experimente Recht: Die Schülerinnen und Schüler sind fasziniert zu sehen, dass ein Zwei Euro- Stück zu brennen beginnt, wenn es zuvor maschinell zu Stahlwolle verarbeitet wurde. Der „Hexenmeister“ Hecker beweist, dass Wissenschaft – wenn sie richtig betrieben wird – sehr viel Freude macht und sie alles andere als trocken ist, weil sie alle Sinne, das Sehen, Hören, Riechen und Schmecken und vor allem das Fühlen, anspricht. Wissenschaft wird so im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“.
(AG Öffentlichkeitsarbeit)

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