Vier Tage lang besuchten 40 amerikanische Jugendliche aus Los Angeles das Gymnasium am Römerkastell Alzey. Begleitet wurden die Schüler von drei Lehrern. Deutsche Schüler von der 8. bis zur 12. Klasse und ihre Eltern freuten sich darauf, ihren Besuch zu empfangen und vom 17. bis 20. Juni bei sich zu Hause unterzubringen.
Die amerikanischen Schüler reisen insgesamt drei Wochen durch Europa.
Dabei machen sie unter anderem in Rom und Paris Station. Da ihnen dort Hotels als Unterkünfte dienen, ist der Aufenthalt in deutschen Gastfamilien ein ganz besonderes Highlight. Denn nur so kann man die Kultur eines Landes wirklich kennenlernen und sowohl für die Gastfamilien als auch für die amerikanischen Schüler ist es eine spannende Zeit. Berührungsängste und Sprachbarrieren müssen überwunden werden, um den Aufenthalt zu einer Bereicherung für alle Beteiligten zu machen. So bestätigt Familie Kohlrusch: „Es war eine tolle Erfahrung für unsere Familie und ich glaube, auch McKenna hat sich sehr wohl gefühlt. Besonders für unsere Tochter, die zum ersten Mal außerhalb der Schule englisch sprechen musste, war es eine Herausforderung und eine schöne Gelegenheit, die "Berührungsängste" abzulegen.“ Dabei können jahrelange Freundschaften entstehen und tolle Erfahrungen gemacht werden, da auch die deutschen Schüler und ihre Familien während dieser Tage viel über die amerikanische Kultur und die Lebensweise von Gleichaltrigen in Amerika lernen können.
Betreut wird die Reise von „People to People“. Diese 1956 vom damaligen Präsidenten Dwight D. Eisenhower gegründete Organisation fördert die Völkerverständigung und die Freundschaft mit Hilfe von pädagogischen, kulturellen und humanitären Aktivitäten. So soll auch die Verständigung mit Deutschland gefestigt und ein gemeinsamer Weg in die Zukunft gebaut werden. Unter dem Motto „Frieden durch Verstehen“ reisen jährlich 20.000 Erwachsene, Studenten und Schüler unter der Schirmherrschaft dieser Organisation.
Am Römerkastell selbst wird der Homestay- Aufenthalt durch die Englischlehrerin Karin Dorner organisiert und betreut.
Verena Benzing (AG Öffentlichkeitsarbeit)

