„Kerle, Kinder und Karriere“ am Röka

Welche junge Frau kennt dieses Problem nicht: Eigentlich strebt sie eine Karriere an, aber die Familie darf auch nicht zu kurz kommen! Wie kann das zusammen funktionieren?

Unter dem Thema „Kerle, Kinder und Karriere“ fand am 25. April 2012 der schulinterne „Girl’s Day“ am Alzeyer Gymnasium am Römerkastell (Röka) statt. An diesem Tag bestand für die Mädchen ab der zehnten Klasse die Möglichkeit, an einer Gesprächsrunde mit Frauen in Führungspositionen teilzunehmen. Die Gesprächspartnerinnen stammten dabei aus unterschiedlichen Berufsbranchen, beispielsweise der Gastronomie, der Hotellerie, der Medizin oder der Rechtswissenschaft.
Die Frauen stellten während den einzelnen Gesprächsrunden nicht nur ihren Beruf vor, sondern standen den interessierten Gymnasiastinnen auch Rede und Antwort, als es um sehr persönliche Fragen rund um das Thema „Kerle, Kinder und Karriere“ ging. Dabei stand vor allem die Integration der Familie in das zukünftige Berufsleben im Vordergrund, da die Mädchen vorzugsweise Fragen wie „Wie klappt das, „Kind und Karriere“?“ stellten. Darum war es kein Wunder, dass alle Mädchen ihre Ohren spitzten, als die Gesprächspartnerinnen aus dem Nähkästchen sprachen. Dadurch erhielten die aufgeweckten Teilnehmerinnen wertvolle Tipps für die eigene Zukunft, zum Beispiel dass die Unterstützung des Partners bei der Aufgabe „Kind und Karriere“ unerlässlich sei.
„Mit meiner Teilnahme möchte ich die Schülerinnen über das Berufsbild der Juristin informieren. Die Schülerinnen sollen dabei merken, ob dieser Beruf zu ihnen passt oder nicht“, erzählte die Rechtsanwältin Verena Spierling von Wehrs  von der Anwaltskanzlei „Hobohm & Kollegen“. Sie war eine der insgesamt neuen Gesprächspartnerinnen.
„Es nehmen 175 Schülerinnen am „Girl’s Day“ teil“, berichtete Simone Borger-Schütze, Schullaufbahnberaterin des Römerkastells und Hauptorganisatorin der Veranstaltung, stolz. Wie sie weiter erzählte, wolle die Schule ihren Schülerinnen die Möglichkeit bieten, sich in möglichst ungezwungener Atmosphäre über Karrierewege und Berufsfelder zu informieren. Zudem sollten Möglichkeiten und Wege aufgezeigt werden, wie es gelingen kann, „Kerle, Kinder und Karriere“ in die eigene Zukunft einzubeziehen.
„Mir gefällt es sehr gut, da man sich über unterschiedliche Berufsfelder informieren kann. Außerdem existiert die Chance, individuelle Gespräche zu führen und persönliche Fragen zu stellen. Eine tolle Idee“, resümierte Laurena Frey aus der zwölften Jahrgangsstufe die Gesprächsrunde. Kathrin Reinecke, auch aus der zwölften Klasse, konnte sich der Meinung ihrer Mitschülerin nur anschließen. Für sie war besonders toll, dass die Gespräche nicht nur über das allgemeine Berufsleben geführt  wurden, sondern auch private Fragen zuließen.

Carmen Missal (AG Öffentlichkeitsarbeit)

 
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