Lateinprojekt des Römerkastells zieht ins Alzeyer Museum

Schüler der ehemaligen Klasse 10f von Frau Walther präsentieren stolz das Ergebnis ihres Unterrichts im Alzeyer Museum.

Langweiliges Übersetzen, Grammatik pauken und einfach nur trockenes Auswendiglernen! So stellen sich die meisten Schüler den Lateinunterricht in den Schulen vor. Doch genau das Gegenteil bewies nun die ehemalige Klasse 10f unter Leitung von Frau Walther. Ende letzten Schuljahres starteten die Schüler ein Lateinprojekt unter dem Thema „Romanisierung im Rheinland“. „Ich dachte mir, wir könnten den Unterricht nach Beendigung des Lehrplanes etwas aufpeppen“, verrät Frau Walther überzeugt. Um die Geschichte der Umgebung und Altiaia, wie Alzey früher genannt wurde, besser kennen zu lernen, entwarfen die waschechten „Römer“ unter anderem Landkarten mit dem Verlauf des Limes oder Plakate über die Kaiser Augustus und Tiberius.
Um sich in das tägliche Leben der Römer hineinversetzen zu können, bastelten einige Zehntklässler sogar Modelle der Porta Nigra oder konstruierten Wachstafeln, sogenannte „tabulae ceratae“. Als das Projekt im Foyer der Schule ausgestellt wurde, sprach die Museumspädagogin Frau Gerzleichter Frau Walther an, ob Interesse bestehen würde, das Projekt im Alzeyer Museum auszustellen. Am Donnerstag, den 28. August gab die Klasse dazu den ersten Pressetermin. Felix Denzer, ein ehemaliger Schüler und Projektteilnehme,r erklärt begeistert: „Es war toll, dass wir endlich mal etwas anderes machen konnten, als das, was wir die letzten drei Jahre im Unterricht getan haben.“ Und auch er, der damals in die Organisationsgruppe eingeteilt wurde, ist von dem Ergebnis des Projektes begeistert: „Solche Projekte zeigen ja auch der Stadt und den Touristen, dass die Schule am Zeitgeschehen interessiert ist“. Die Schüler sind sich einig, dass kleine Projekte wie dieses den Unterricht viel interessanter und abwechslungsreicher machen und ihnen hat es riesigen Spaß bereitet.
Marie-Luise Raumland (AG Öffentlichkeitsarbeit)

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