Nach der erfolgreichen Titelverteidigung beim Landesfinale JtfO Leichtathletik in Konz fuhren die zwölf Schülerinnen des Gymnasiums am Römerkastell zusammen mit ihren Lehrerinnen Marleen Wörsdörfer und Sigrid Bauer voller Vorfreude zum Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia nach Berlin. Bei diesem größten Schulsportevent der Welt trafen mehr als 3600 Nachwuchs-Sportler in den Disziplinen Beach-Volleyball, Fußball, Golf, Hockey, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Tennis und Triathlon aufeinander. Sportlich, menschlich, freundschaftlich.
Leider waren an unserem Wettkampftag die Wetterbedingungen alles andere als optimal. Der Wind pfiff durch den Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark. Eingemummt in dicke Pullover, die Kapuze über den Kopf gezogen saßen die Sportlerinnen zusammen und warteten auf ihren nächsten Leichtathletik-Wettkampf. Bedingt durch diese widrigen Verhältnisse waren unsere Athletinnen weit von ihren Bestleistungen entfernt. Schließlich belegte die Röka-Mannschaft beim 88. Bundesfinale im WK III mit 6557 Punken Platz 13. Davon ließen sich die Mädchen aber nicht die Stimmung vermießen, denn es zählte das Motto. „Dabei sein ist Alles.“
Auch die kurze Auszeit von der Schule genossen die Leichtathletinnen des Gymnasiums am Römerkastell. So verfolgten sie nach Beendigung ihrer Wettkämpfe solche anderer Sportarten, wie z.B. beim Schwimmen oder Fußball. Weiterhin stand eine Spreerundfahrt auf dem Programm, und auch das Shoppingerlebnis kam nicht zu kurz.
Die Abschlußveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle schließlich sorgte für ein wenig olympisches Flair. Nach Entzündung des olympischen Feuers durch Olaf Ludwig (Olympiasieger im Judo) und dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne wurden jeweils die drei Erstplatzierten jeden Wettbewerbs feierlich geehrt. Zwischendurch sorgten artistische und kabarettistische Darbietungen für eine mitreißende Show und anschließend hieß es für die Schülerinnen feiern und Spaß haben bei der Disco.
(Sigrid Bauer und Marleen Wörsdörfer)
