Am 12. Februar 2009 fuhren drei 9. Klassen in den Mainzer Landtag und Politik zu machen.
Sich einmal so fühlen wie ein richtiger Abgeordneter. Diese Möglichkeit hatten am Donnerstag, den 12. Februar.2009, die Schülerinnen und Schüler von drei 9. Klassen. Früh morgens machten sie sich auf den Weg in den rheinlandpfälzischen Landtag in Mainz, um einmal in die Rollen der Landtagsabgeordneten zu schlüpfen. Um das ganze so authentisch wie möglich zu gestalten, übernahmen die Schüler die Aufgaben der Minister und der Abgeordneten. Thema der fiktiven Abstimmung war die Frage, ob es sinnvoll wäre, schon mit 16 Auto fahren zu dürfen. Wie im richtigen politischen Leben wurde auch hier kontrovers diskutiert und jede Partei bestimmte einen Redner, der die zuvor gesammelten Argumente im Plenum vortrug. „Es war ein außergewöhnliches Gefühl einmal vor so vielen Leuten zu sprechen“, bemerkte Tim begeistert, der sichtlich Spaß an der Exkursion, die den Schülern Politik näher bringen sollte, hatte. So war es erklärtes Ziel, dass die Schüler verstehen, wie Politik gemacht wird. Außerdem sollte vermittelt werden wie spannend Politik sein kann und das es nicht immer nur langweilig sein muss. Denn am Ende stand die mit Spannung erwartete Abstimmung, die die von den Schülern dargestellte FDP und CDU knapp gewannen. Aber zuvor stand ein kleiner Spaziergang durch die Mainzer Geschichte auf dem Programm, den die Schüler durchaus interessant fanden. Es eine sehr gelungene Exkursion, die die Schüler mit Freuden wieder machen würden und die positive Erinnerungen bei allen Beteiligten, Schülern und Lehrern, hinterlassen hat.
Anna Goetsch (AG Öffentlichkeitsarbeit)
