“Der Austausch war eine wirklich coole Zeit, die ich so schnell nicht vergessen werdeˮ, meinte Zoé von Langen (8a), wie viele andere auch. Am 7. Mai 2013 um 6 Uhr morgens haben in Alzey 48 Schüler und Schülerinnen der 8. und 9. Jahrgangsstufe des Gymnasiums am Römerkastell von ihren Familien Abschied genommen.
Anschließend sind sie aufgeregt in den Bus gestiegen, um die anstrengende, fast dreizehnstündige Fahrt in die Bretagne anzutreten. Gegen 18 Uhr hielt der Bus in La Trinité-Porhoët, ein Teil der Schüler stieg erwartungsvoll aus und wurde herzlichst von den jeweiligen Gastfamilien empfangen. Danach wurden auch die restlichen Schüler nach Josselin gebracht und dort von ihren Gastfamilien abgeholt. Ab dann begann der spannende Aufenthalt in Frankreich, der von Frau Schik, Frau Filatzek und Frau Rieser begleitet und geplant wurde.
Für die kommenden Tage war ein volles Programm vorgesehen. Die Schüler besuchten, teilweise mit, manchmal aber auch ohne ihre Austauschpartner, viele Städte, wie zum Beispiel Ploërmel, die wunderschöne Hafenstadt Saint Malo und Vannes. Außerdem besichtigten sie ein riesiges Meeresaquarium, das, wie Simon Hagenfeld (8d) berichtete, “sehr eindrucksvollˮ war, den berühmten Mont Saint Michel, einen Märchenwald und die Ile aux Moines. Die Schüler sahen sich mit ihren Austauschpartnern aber auch untereinander oft, wie beim Bowling spielen und bei einer gelungenen Abschlussparty. Am Wochenende und an Feiertagen waren die Deutschen aber in ihren Gastfamilien. Einige hatten allerdings auch Heimweh, da der etwas andere Lebensstil doch ein wenig ungewohnt war. Mit den Austauschpartnern und deren Familien haben sich aber eigentlich alle sehr gut verstanden, da die Franzosen sehr zuvorkommend und nett waren.
Nach 10 ereignisreichen Tagen, aus denen die deutschen Schüler viele Erfahrungen und Erinnerungen mitnahmen, endete der Aufenthalt. Am 16. Mai abends wurde mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied genommen. Man versprach sich jedoch, bis zum großen Wiedersehen im Mai 2014, wenn die Franzosen nach Deutschland kommen, den Kontakt aufrecht zu halten. “Ich freue mich schon sehr darauf, meine Austauschschülerin nächstes Jahr bei uns wieder zu sehen. ˮ, sagte Lea Freistedt (8a). Dann begaben sich die Deutschen wieder auf den Heimweg. Wieder zu Hause angekommen, waren alle trotz der schönen Zeit in Frankreich glücklich, ihre Familie wiederzusehen.
Mia Grünewald und Annika Gottschalk
