Schulmilchprojekt

Schule der anderen Art: Am Montag, den 25. Juni erfuhren rund 100 Fünftklässler viel Wissenswertes rund um das Thema Milch. Bei der "Michrallye" kam der Spaß  nicht zu kurz und geschmeckt hat es auch.

Was Milch ist, das weiß jeder. Doch wie genau sie von der Kuh in die Tüte kommt, was alles drinsteckt und warum der Körper sie so dringend braucht, ist den wenigsten Konsumenten bewusst. Um das Bewusstsein für die Wichtigkeit dieses Getränks gerade bei Kindern und Jugendlichen zu stärken und den Milchkonsum zu fördern, gibt es seit 2004 sogenannte Botschafterinnen, die im Auftrag der Milchwirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz e.V. (kurz Milag) Schulen und Kindergärten besuchen. „Wir bieten den Schulen eine ein- bis zweistündige Unterrichtszeit an, in der wir den Schülern theoretische und praktische Informationen rund um die Milch vermitteln“, erzählt Karin Hartenbach. Die 47-jährige Flonheimerin betreut als Botschafterin das Schulmilchprojekt am Gymnasium am Römerkastell Alzey, das hier für die fünfte Klassenstufe angeboten wurde. „Für die ca. 100 Kinder haben wir eine Milchralley organisiert. In fünf Räumen sind jeweils zwei Stationen aufgebaut, an denen die Kinder Wissenswertes rund um die Milch erfahren können“, erklärt die Hauswirtschaftsmeisterin. „Wir weichen zwar etwas von unseren normalen Methoden ab, aber für so viele Kinder können wir keinen Unterricht gestalten. Heute geht es mehr um das spielerische Lernen, als Anreiz erhält die Gewinnergruppe der Ralley einen kleinen Preis“, berichtet die Botschafterin.

Und genau das kommt bei den jungen Teilnehmern gut an. Vor allem der „Genussraum“, in dem man erst Müsli selbst herstellen und es dann mit Milch essen kann, trifft auf Begeisterung. Aber auch Kuhstallspiel, Wissensquiz und Geschmackstest machen den Kindern Spaß. „Ich fand interessant, wie wenig Wasser in Milch ist und wie viele andere Inhaltsstoffe darin sind“, erzählt Lukas Lazcer aus Albig. Alexander Usselmann und German Neubauer waren vor allem von der Milchfettprobe überzeugt. „Wir mussten selbst Milch trinken, und dann raten, ob sie fettarm ist. Das war cool, weil es abwechslungsreich war“, berichten die zwei Elfjährigen.

 

Lola Nacke (AG Öffentlichkeitsarbeit)

 

 
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