Schweden: Ein Reisebericht

Zum siebten Mal begaben sich 13 Schülerinnen und Schüler mit zwei Lehrern im Rahmen des Austauschs nach Schweden.

Schweden – das ist das Land, aus dem Ikea und H&M kommen. Das ist das Land der vielen Elche und der blonden Menschen. Das zumindest denken die meisten, wenn sie an Schweden denken. 13 Schülerinnen und Schüler sowie 2 Lehrer des Gymnasiums am Römerkastell Alzey hatten eine Woche lang die Möglichkeit, mehr über das Land mit den 9 Millionen Einwohnern zu erfahren. Nachdem unsere Austauschschüler uns schon im September besucht hatten, war unsere Vorfreude besonders groß, denn jeder freute sich, seinen Austauschpartner wiederzusehen.
Nach einem gut eineinhalbstündigen Flug war es dann endlich soweit. In der Flughalle warteten schon unsere Austauschschüler auf uns und so machten wir uns auf den Weg, das „echte“ Schweden zu entdecken. Das heißt manchmal auch lange Strecken auf sich zu nehmen, denn anders als bei uns ist in Schweden alles etwas weiter auseinander. So kann es auch mal sein, dass der Weg zur Schule 4 Stunden dauert.
Am nächsten Tag ging es gleich weiter. Auf dem Programm stand ein Ausflug nach Halden (Norwegen), wo wir eine alte schwedische Burg besichtigten. Danach besichtigen wir die malerische Kleinstadt Strömstad. Endlich bekamen wir auch das Meer zu Gesicht, auch wenn das Wetter leider noch nicht zum Baden einlud. Nach ein paar Stunden, in denen wir die frische Meeresluft einatmeten, ging es weiter nach Tanum. Hier gab es riesige Steinplatten mit tausenden von Jahre alten Felsmalereien zu sehen.
Für den nächsten Tag stand Göteborg auf dem Programm; eine Stadtrundfahrt präsentierte uns die schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Anschließend erkundeten wir bei ziemlich kalten Temperaturen mit den Paddan-Booten den Hafen. Nach gefühlten Stunden voller Kälte waren wir alle froh, als wir uns auf den Weg machten ins Universeum, ein künstlich angelegter Regenwald, wo wir die vielen exotischen Tiere bewunderten.
Am Sonntag unternahmen wir etwas mit unseren Gastfamilien. Die meisten von uns nutzten den Tag, um die malerische Westküste zu erkunden und den sonnigen Tag am Meer zu genießen. Für alle war dieser Tag sehr schön, weil wir die Möglichkeit hatten, unsere Gastfamilie besser kennen zu lernen.
Mit einer freundlichen Begrüßung des stellvertretenden Schulleiters wurden wir am Montag in dem Agneberg Gymnasium Uddevalla empfangen. Es folgten eine Besichtigung der Schule und eine Einführung in das schwedische Schulsystem sowie eine Stunde in Englisch C, einem Englischkurs der Klasse 13. Das Mittagessen wurde in der Mensa des Gymnasiums eingenommen, was für uns eine völlig neue Erfahrung darstellte. Den weiteren Nachmittag verbrachten wir mit einer gemeinsamen Stadtbesichtigung in Verbindung mit einem Fotomarathon. Die vor einigen Jahren gebaute Strandpromenade lud im Verlauf des Tages zum Sonnenbaden ein.
Die letzten Tage verbrachten wir größtenteils in der Schule mit Führungen durch Hof, Haus und Nachbarschule sowie einer Stunde Geschichtsunterricht und einem hervorragenden Essen in der Gastronomieabteilung. Neben einem Besuch der Halbinsel Lysekil blieb uns auch noch Zeit mit den schwedischen Austauschschülern.
Der Austausch mit Schweden, der dieses Jahr zum siebten Mal stattfand, barg für alle viele Neuigkeiten, wie das wechselhafte Wetter, der Ausflug nach Norwegen und das Essen in der Gastronomieabteilung. Und nun bleibt nicht mehr viel zu sagen, als dass man auf weiteren Kontakt zwischen den Austauschschülern und vielleicht sogar noch einen weitern Besuch in dem jeweiligen Land hoffen kann.

Mirja Domis und Anna Goetsch

Gruppenfoto Schweden 2010
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