Tipps und Hinweise für den sicheren Schulweg erhielten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen von Vertretern des ADAC, der ORN und der Bundespolizei, die vom 10. bis 12. September 2012 das Gymnasium am Römerkastell besuchten.
In den drei Tagen vom 10. bis zum 12. September 2012 standen für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 nicht wie üblich Deutsch, Mathematik und Englisch auf dem Stundenplan, sondern die Jugendlichen bekamen vom ADAC, der ORN und der Bundespolizei eine Reihe von wertvollen Tipps für den sicheren Schulweg. Während die meisten Schüler ihre Grundschule innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreichen konnten, fahren nun ungefähr 75% von ihnen mit Bus und Bahn zur Schule, erklärt Norbert Schäfer, Orientierungsstufenleiter der Schule. Da vorgesehen ist, dass die Verkehrserziehung innerhalb der ersten Wochen des neuen Schuljahres zu erfolgen hat, damit die Kinder möglichst frühzeitig wichtige Informationen bekommen, wurden nun Workshops angeboten, die für alle Schüler verpflichtend waren. Hans-Walter Lutz von der Bundespolizei, der für die Sicherheit bei der Bahn zuständig ist, belehrte die Jugendlichen über das richtige Verhalten auf Bahnhöfen und in den Zügen. „Wichtig ist, dass die Kinder die weiße Linie beachten“, erklärt der Polizist, „da es immer wieder zu gefährlichen Situationen bei der Ein- und Ausfahrt der Züge kommt, wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird.“ Ähnliches hören die Jugendlichen auch von Herrn Filter, dem Vertreter der ORN. Am neu geschaffenen Busbahnhof vor der dem Römerkastell kommen zu den Stoßzeiten vor der ersten und nach der sechsten Stunde viele Busse nahezu gleichzeitig an und Hunderte von Kindern steigen ein und aus. Dabei ist es wichtig, Rücksicht auf alle Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Während der Busfahrt ist es von zentraler Bedeutung, dass alle auf ihren Sitzen bleiben und nicht durch Herumlaufen im Bus oder lautes Geschrei den Busfahrer zu stören. Sollte es zu einem Unfall kommen, wissen die Schüler nun auch, wie sie sicher über die Notausstiege aus dem Bus gelangen. Spannend ging es dann am Stand des ADAC weiter. Herr Schmidt besprach mit den Jugendlichen nicht nur, wie sie sicher die Straße überqueren oder wie man den Anhalteweg eines Autos berechnet, sondern alle Schüler durften sich auch noch mal mit ihm in das bereitgestellte Auto sitzen, um selbst zu erleben, wie lange ein Autofahrer braucht, um auf eine plötzlich auftretende Situation im Straßenverkehr zu reagieren und dann den Wagen zum Stillstand zu bringen. Die meisten Schüler stiegen dann auch mit blasser Nase aus dem Auto heraus, da ihnen nicht bewusst war, wie lange der Anhalteweg eines Autos tatsächlich ist. Dabei geht es nicht darum, den Kindern Angst einzujagen, sondern sie dazu zu bringen, etwas vorsichtiger und vorausschauender zu agieren, erklärt der Referent des ADAC. „Die Workshops haben viel Spaß gemacht und wir haben eine Menge erfahren“, fasst Peter die Meinung seiner Klassenkameraden zusammen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Schülerinnen und Schüler nun mit offenen Augen durch den Straßenverkehr bewegen und ihren Teil dazu beitragen, dass Unfälle auf dem Schulweg soweit wie möglich vermieden werden.
(AG Öffentlichkeitsarbeit)
