Die diesjährige Freizeit fand im Januar statt. Eine Gruppe von (mutigen) 24 Schülerinnen und Schülern machte sich gemeinsam mit den betreuenden Lehrern Meike Walther und Gereon Fischer sowie zwei Begleitpersonen auf nach Österreich.
Bei Sportarten, die an Schulen angeboten werden, denkt man zunächst an Volleyball, Leichtathletik und Badminton. Doch auch ausgefallenere Varianten sind möglich, wie das Angebot des „Rökas“ in Alzey beweist. Schon fast zur Tradition geworden ist hier der Schwerpunkt „Skifahren“, und so auch die Skifreizeit, die sowohl für Anfänger als auch erfahrenere Wintersportler zu Beginn der zwölften Jahrgangsstufe angeboten wird.
Die diesjährige Freizeit fand im Januar statt. Eine Gruppe von (mutigen) 24 Schülerinnen und Schülern machte sich gemeinsam mit den betreuenden Lehrern Meike Walther und Gereon Fischer sowie zwei Begleitpersonen auf nach Österreich.
In Tulfes, einem kleinen Ort direkt am „Glungezer“ und dem dazugehörigen Skigebiet gelegen, fand man außer einer preisgünstigen Unterkunft auch beste Wetterbedingungen und vor allem Schnee, Schnee, Schnee.
Der erste Tag auf der Piste war sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene aufregend. Doch bald schon hatten sich alle an die Umgebung im kleinen, aber feinen Skigebiet gewöhnt und am letzten Tag konnten zum Abschluss alle Gruppen gemeinsam die rote Piste herunterfahren.
„Es war wirklich toll, wie schnell sogar wir Anfänger Skifahren gelernt haben. Am ersten Tag konnte ich noch nicht mal auf Skiern stehen, und nach vier Tagen sind wir schon zusammen mit den Könnern die rote Piste gefahren“, erzählt Julia Nieder.
Natürlich kamen auch das ein oder andere Hindernis auf. Als die örtliche Stromleitung von einem gefallenen Baum gekappt wurde, war der neue Plan schnell gefasst: Mit dem Bus ging es ins nahe Innsbruck, wo zur Abwechslung von der Bergluft alle einmal österreichische Stadtluft schnuppern konnten.
Ein besonderes Event, das den Schülern am letzten Abend geboten wurde, war der „Klumperspaß“. Das „Klumpern“, ein in Österreich weit verbreiteter Sport, ist eine Art des Schlittenfahrens. Jedoch besitzt der Schlitten nur eine Kufe, was Koordination und Gleichgewicht erschwert. Von den Hobbyfahrern der ortsansässigen Sportvereine und den prominenten Teilnehmern wie der Weltmeisterin und dem schnellsten Österreicher im Klumpern ließen sich wenige abschrecken, und einige Mutige nahmen sogar am Klumperrennen teil.
Herr Fischer verteidigte seinen gruppeninternen Sieg auch dieses Jahr und gewann den „goldenen Klumper“ .Bei der folgenden Schneeballschlacht mussten aber auch die Lehrer einiges einstecken.
Trotz all dem Spaß und der Aufregung waren am Ende doch auch alle froh, nach einer Woche wieder im eigenen Bett zu schlafen. „Außer dem Skifahren hat mir am besten die Zeit mit unserem Sportkurs gefallen, weil die Skifreizeit vor allem sehr lustig war. Am Ende haben wir viel gelernt, aber noch mehr gelacht“, fasst Julia Nieder zusammen.
Lola Nacke (AG Öffentlichkeitsarbeit)
