Am 12. März 2011 begeisterte der erste Sportabend mit einem bunten Programm Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen.
Dienstag, der 12. März 2011: Sportschau live im AlzeyerGymnasium am Römerkastell:
Die Tribüne füllt sich und die Spannung steigt: Was hat man sich unter einem „Sportabend“ vorzustellen? Was wird man heute Abend zu sehen bekommen? Diese Fragen mögen wohl die meisten Zuschauer beschäftigt haben – bis zum Anpfiff.
Den schwungvollen Auftakt lieferte die Inliner-AG, die mit einem spektakulären Auftritt das Publikum begeisterte und unseren Schulleiter Gerhard Langkabel unter ihrem „Geleitschutz“ in die Rundsporthalle führte.
Mit seiner Ansprache lüftete er das Geheimnis um den heutigen Abend: „Sport, das wird an unserer Schule ganz groß geschrieben“, waren seine Worte. „Es bildet uns, jeden einzelnen, persönlich: Wir lernen zu gewinnen, wir lernen zu verlieren und vor allem lernen wir zu kämpfen und im Team zusammenzuhalten für ein gemeinsames Ziel“.
Mit diesem Gedanken haben die Lehrer der Fachschaft Sport unter Leitung von Marco Meisenzahl den Sportabend ins Leben gerufen, sodass alle Sport-AGs, die das ganze Schuljahr über engagiert trainiert hatten, nun ihre Leistungen präsentieren und alle, die den Spaß am Sport teilen, miteinander um Freude und Sieg wetteifern konnten.
Besonders beeindruckend war die Vielfalt des Programmes, das von den ästhetischen und atemberaubenden Choreographien der Schüler aus Turn-, Tanz- und Aerobic-AG über die Parcours-Staffeln der Unterstufenschüler, die für große Stimmung und viel Tumult sorgten, bis hin zu den Fuß- und Volleyballspielen der Schüler aus Mittel- und Oberstufe gegen eine Auswahl von Lehrern reichte.
Gerade diese Attraktion, das Erleben der eigenen Lehrer nicht in vertraut professioneller Distanz, sondern auf dem Spielfeld, in ausgelassener und freudiger Stimmung, war für uns Schüler wohl eines der spannendsten Erlebnisse des Abends. Wobei die Lehrer, die so den Mut bewiesen haben, sich auch von „privaterer“ Seite zu zeigen, bei uns allen viel Sympathie und Respekt erworben haben. Konnte man doch immer wieder in der Menge die Kommentare „witzig“ und „cool“ heraushören, wo vorher vielleicht noch „Misstrauen“ herrschte.
Die Stimmung in der komplett gefüllten Halle stieg stetig an, die Anfeuerungsrufe mündeten in Schlachtgesänge und erweckten so die Atmosphäre einer riesigen Sport-Party, was durch die gekonnte Untermalung mit Licht und Ton von der Technik-AG noch unterstützt wurde.
Den Abschluss des Abends bildete dann gegen 22.00 Uhr der gemeinsame Tanz, der im Halbdunkel und mit lauter Musik alle noch einmal zu gemeinsamer sportlicher Aktivität und freudiger Feier zusammenführte.
Wiebke Seiler-Knodt
