Surf AG unterwegs

Am 20. Mai 2009 um halb neun Uhr morgens ging es vor dem Römerkastell Alzey hoch her, denn knapp 40 Schüler machten sich zum zweiten Mal nach 2008 auf die Surffreizeit ins Surfcamp am Veluwemeer.

Und wieder wurden sie von einer etwa 6 Stunden langen Busfahrt in einem (zu?) heißen Bus nicht abgeschreckt,nach Holland zu fahren, um dort ihre Künste im Surfen zu erproben oder zu „vervollständigen“. Das dortige Leben war für uns sehr entspannend, da der Tagesablauf hauptsächlich aus Surfen, sich sonnen und auch mal mit Kochversuchen oder Spülen in der Küche zu helfen, wenn einen der Küchendienst dazu zwang, bestand. Der Surfunterricht war in 4 Gruppen (jeweils 2 Fortgeschrittene und 2 Anfängerkurse) bei jeweils 2 Surflehrern pro Gruppe sehr interessant. Sowohl Theorie als auch Praxis wurde erarbeitet und wenn auch mancher Versuch wortwörtlich ins Wasser fiel, so haben wir es am Ende doch alle geschafft, auf dem Brett über die Fahrrinne zu kommen ohne von einem Boot angefahren zu werden (nicht, dass das in 20 Jahren Campgeschichte jemals vorgekommen wäre). Und auch alle für die Prüfung angemeldeten Schüler haben diese bestanden und somit den Surfschein erworben. Unter der Leitung von Herrn Oldigs, Frau Holla und Herrn Eich lief dann auch so ziemlich alles reibungslos ab, und abgesehen von einem gebrochenen Zeh (wobei angemerkt werden soll, dass das nicht beim Surfen passierte) trug auch keiner größere Blessuren davon und da auch das Wetter mitspielte, kann man eigentlich nichts bemängeln – wenn man das angebrannte Essen vom ersten Tag einmal außen vor lässt (Ja, wir haben uns in Punkto Essen sehr gesteigert!). Das Ende war vorauszusehen, aber am letzten Tag (24.Mai) waren wir trotzdem alle traurig, gehen zu müssen. Aber eins ist sicher: Wir haben eine wunderbare Zeit verbracht, viel gelernt und (ich glaube, ich spreche hier für alle in der Gruppe) würden gerne nächstes Jahr wieder mitfahren. Michelle Kunz, 9a

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