Vom 10.bis 12. September 2008 fanden unter Mitwirkung des ADAC , der ORN und der Bundespolizei die Verkehrserziehungstage für die 5. Klassen statt. Dieses handlungsorientierte Projekt soll zu größerer Sicherheit auf dem Schulweg beitragen.
Verkehrserziehung rund um die Schule, die Schüler auf die Gefahren ihres Schulweges hinweisen und vieles mehr sind die Aufgaben des hiesigen Automobil Clubs ADAC, der ORN und der Bundespolizei (BP) bei den Verkehrserziehungstagen. Die Fünftklässer des Römerkastells durften vom 10. bis 12. September daran teilnehmen. Die Harpendener Straße wurde speziell für praktische Übungen des ADAC, der dieses Programm im übrigen kostenfrei für die Schulen durchführte, gesperrt. Während zweier Schulstunden bekamen die Schüler die Gelegenheit, mit der Verkehrserzieherin Frau Schaabreiner des ADAC aufregende Vollbremsungen in einem Auto und reale Verkehrssituationen handlungsorientiert und sicher zu erleben. „ Die Vollbremsung mit dem ADAC Auto war total cool. Ich hätte nie gedacht, dass der Bremsweg so lang ist“, berichtet der Fünftklässer Marcel Link freudestrahlend. Parallel zu diesem Programm erläuterte die ORN an konkreten Beispielen das richtige Verhalten am und im Bus. Für die Sicherheit an Bahnanlagen war wiederum die BP zuständig. Das gesamte Verkehrserziehungsprojekt nennt sich ,, Achtung Auto“ , welches Ernst Weckmüller, ehemaliger Lehrer des Gymnasiums am Römerkastell und Fachberater für Verkehrserziehung sowie Mitglied des Verkehrsbeirates des ADAC Mittelrhein in Koblenz , im Jahre 1995 nach Alzey gebracht hat. ,, Kinder gerade in diesem Alter können noch nicht realistisch kritische Situationen im Straßenverkehr einschätzen“, begründet er sein Engagement. Derzeit liegt die organisatorische Leitung dieser schulischen Veranstaltung in der Verantwortung von Rainer Schwarz, Lehrer des Gymnasiums am Römerkastell. Nach Auffassung aller Beteiligten ist das Ziel dieser Initiative klar gesteckt: Kindern früh durch praktische Übungen den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg sowie Fahrbahnbeschaffenheit zu verdeutlichen, um ein Maximum an Sicherheit auf dem Schulweg zu erreichen.
Maximilian Gerten (AG Öffentlichkeitsarbeit)
