Verkehrserziehungstage der 5. Klassen

Nach der Eingewöhnung am Röka standen in der dritten Schulwoche für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen Hinweise zum sicheren Schulweg auf dem Stundenplan. In den Tagen vom 22. bis 24. September 2014 arbeiteten Vertreter der ORN, des ADAC und der Bundespolizei in drei Workshops mit den Jugendlichen.

Während die meisten Schüler ihre Grundschule innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreichen konnten, fahren nun ungefähr 75% von ihnen mit Bus und Bahn zur Schule, erklärt Norbert Schäfer, Orientierungsstufenleiter der Schule. Da vorgesehen ist, dass die Verkehrserziehung innerhalb der ersten Wochen des neuen Schuljahres zu erfolgen hat, damit die Kinder möglichst frühzeitig wichtige Informationen bekommen, wurden nun Workshops angeboten, die für alle Schüler verpflichtend waren. Spannend ging es dann am Stand des ADAC zu. Herr Schmitt besprach mit den Jugendlichen nicht nur, wie sie sicher die Straße überqueren oder wie man den Anhalteweg eines Autos berechnet, sondern alle Schüler durften sich auch noch mal mit ihm in das bereitgestellte Auto sitzen, um selbst zu erleben, wie lange ein Autofahrer braucht, um auf eine plötzlich auftretende Situation im Straßenverkehr zu reagieren und dann den Wagen zum Stillstand zu bringen. Die meisten Schüler stiegen mit blasser Nase aus dem Auto heraus, da ihnen nicht bewusst war, wie lange der Anhalteweg eines Autos tatsächlich ist. Dabei geht es nicht darum, den Kindern Angst einzujagen, sondern sie dazu anzuhalten, etwas vorsichtiger und vorausschauender zu agieren, erklärt der Referent des ADAC. Herr Lutz von der Bundespolizei, der für die Sicherheit bei der Bahn zuständig ist, belehrte die Jugendlichen über das richtige Verhalten auf Bahnhöfen und in den Zügen. „Wichtig ist, dass die Kinder die weiße Linie beachten“, erklärt der Polizist, „da es immer wieder zu gefährlichen Situationen bei der Ein- und Ausfahrt der Züge kommt, wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird.“ Ähnliches hören die Jugendlichen auch von Herrn Ruch, dem Vertreter der ORN. An dem Busbahnhof vor dem Römerkastell kommen zu den Stoßzeiten vor der ersten und nach der sechsten Stunde viele Busse nahezu gleichzeitig an und Hunderte von Kindern steigen ein und aus. Dabei ist es wichtig, Rücksicht auf alle Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Während der Busfahrt ist es von zentraler Bedeutung, dass alle auf ihren Sitzen bleiben und nicht durch Herumlaufen im Bus oder lautes Geschrei den Busfahrer zu stören. Sollte es zu einem Unfall kommen, wissen die Schüler nun auch, wie sie sicher über die Notausstiege aus dem Bus gelangen. „Die Workshops haben viel Spaß gemacht und wir haben eine Menge erfahren“, fasst Lea die Meinung ihrer Klassenkameraden zusammen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Schülerinnen und Schüler nun mit offenen Augen durch den Straßenverkehr bewegen und ihren Teil dazu beitragen, dass Unfälle auf dem Schulweg soweit wie möglich vermieden werden.

(AG Öffentlichkeitsarbeit)

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