Vernissage – Kunstkurs stellt Bilder für ein Ende der Welt aus

Am 14. November eröffnete der Leistungskurs Kunst der 13. Jahrgangsstufe feierlich ihre erste Vernissage in Alzey-Weinheim.

Nur noch wenige Wochen bis zum 21. Dezember, dem vermeintlichen Weltuntergang, wie kann dies aussehen? Kommt das Jüngste Gericht mit Posaunen und Engeln oder ein Terminator? Welche Bilder gibt es für ein Ende der Welt und wie verarbeiteten andere Zeiten diese Thematik künstlerisch?
Diese Fragen stellte sich der Leistungskurs Kunst MSS 13 mit ihrem Lehrer Herrn Eich.

Die während dieser Unterrichtsreihe auf Papier gebrachten Werke einer Endzeitdarstellung wurden am Mittwoch, 14. November, in der Praxis von Dr. Tovar in Alzey-Weinheim ausgestellt und sind nun noch für mehrere Wochen zu besichtigen. Im Verlauf der Vernissage bestand die Möglichkeit sich direkt mit den Schülern und ihren Werken auseinander zu setzen, was von den vielen Besuchern auch gerne und oft in Anspruch genommen wurde. Auch erste Verkaufsgespräche konnten geführt werden. Zu betrachten gab und gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Vorstellungen einer Apokalypse.
Als Ausgangsmaterial für die Darstellung eines Weltuntergangs verwendeten die Schüler Zufallstechniken. Diese stellten sie durch tupfen, sprenkeln oder tauchen von Farben auf Papier her. Schon hier entstanden die verschiedensten Formen und Farbanordnungen. Doch die eigentliche Arbeit bestand darin, die produzierten Zufallsformen miteinander zu kombinieren und durch gezielten malerischen Einsatz zu verbinden.
Einige Werke orientieren sich an einem chemisch-physikalisch bedingten Ende der Welt, wobei vor allem ein atomarer Supergau von höchster Präsenz ist. Andere Bilder befassen sich mit der zerstörerischen Kraft von Naturphänomenen, zum Beispiel das Szenarium eines Meteoriteneinschlags. Aber auch ein durch Menschen selbst verursachten Weltuntergang wird thematisiert, genauso wie der, der durch die Übernahme von fremden Lebewesen entstehen könnte.

Durch diese dargebotene Vielfalt an unterschiedlichen Ideen und höchst individuellen visuellen Auseinandersetzungen einer möglichen Apokalypse bietet diese Ausstellung einen Blick in unsere Vielleicht-Zukunft, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. 

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