Wie sicher sind facebook, SchülerVZ und Co.?

 

In der Rundsporthalle in Alzey fand am Donnerstag, den 26. April 2012, ein von der Sparkasse initiierter Vortrag zum Thema „Internetsicherheit für Jugendliche“ statt. Teilnehmer waren alle 8. Klassenstufen der umliegenden Schulen des Geschäftsgebietes, so auch die Schülerinnen und Schüler vom Römerkastell.

 

 
 

Referent der Veranstaltung, die unter dem Namen „Risiken bei facebook, schülerVZ und Co.“ stand, war Florian Demaku.
Der Jungunternehmer der Firma „mecodia“ wurde von der Sparkasse Bühl für eine Reihe von Vorträgen an Schulen gebucht und will darüber aufklären, wie gefährlich es ist, persönliche Daten und Fotos im Internet preiszugeben.
Anhand glaubhafter Beispiele demonstrierte er die Gefahren aber auch die Vorteile von sozialen Netzwerken wie facebook. Seiner Ansicht nach sollten Eltern ihren Kindern den Umgang mit solchen Communities nicht verbieten, sondern sich mehr dafür interessieren, was das Kind im Internet hochlädt. Er weiß, dass heutzutage mehr als 70 Prozent der Schüler facebook nutzen und ist selbst auch dabei.
Doch die Sicherheit im Internet hat sich im Laufe der Jahre drastisch verschlechtert. So können zum Beispiel Personen, die nicht bei facebook angemeldet sind, Zugang zu den privaten Nachrichten der Nutzer erlangen und diese im Netz verbreiten, ohne dass diese es wahrnehmen. Außerdem wurden die Schüler darüber informiert, dass die Communities, die Profilbilder und sogenannten „Likes“ analysieren, um Werbung auf die Person zuzuschneiden.
„Viele sind ja schon mit 12 Jahren bei facebook und laden alles Mögliche von sich hoch“, sagt die Rökaschülerin Tatjana Teichert. „Sie sind noch zu unerfahren und die Eltern wissen auch nicht richtig Bescheid“, ergänzt Celina Scheyer. Deshalb waren sich die Schüler einig, dass solche informierenden Vorträge wichtig sind und die Jugendlichen eigentlich noch viel früher informiert werden sollten.
Die Organisation speziell am Gymnasium am Römerkastell wurde, wie im vorigen Jahr, von Dietmar Strube übernommen. Ihm ist es wichtig, den Schülern klar zu machen, was mit den Daten geschieht, die im Internet hochgeladen werden. Auch die Schüler ließen ein durchweg positives Feedback zur Vorstellung, die in der 3. und 4. Stunde stattfand, verlauten. „Ich hätte erwartet, dass es eher langweilig sein wird, aber der Vortrag war gut gestaltet“, erzählt Moritz Jelinek.
Stella Carl (AG Öffentlichkeitsarbeit)

 

 

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