Workshop „Zukunftsmusik: ein kreativer Workshop mit künstlicher Intelligenz“

Am Freitag, den 28. November 2025 hatten wir, die Klasse 10d, einen Workshop, der sich um das Thema „Zukunftsmusik: ein kreativer Workshop mit künstlicher Intelligenz“ drehte.

Den Workshop leitete Christian Heneka, Fortbildender zu den Themen „Digitale Musik-, Audio- und Videoproduktion“ sowie „das iPad im Musikunterricht“.

Außerdem ist er Realschullehrer für Musik, Sport und Englisch, Referent am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und Apple Professional Learning Specialist (APLS).

Zu Beginn bekamen wir erst ein paar grundlegende Informationen rund um das Thema „Musik erstellen mit KI“. Wir haben das „KI ABC“ = Algorithmen, Big Data und Computer Intelligenz, sowie Apps wie Suno, Musichero, brev.ai, Moises und GarageBand kennengelernt. Mit diesen Apps kann man jeden erdenklichen Song selbst produzieren; sie sind quasi KI-Musikstudios im Taschenformat.

Zu Beginn des praktischen Teils erstellten wir zusammen einen Song, um zu sehen, wie alles funktioniert. Wir sprachen verschiedene Sätze in ChatGPT ein, die den Inhalt vorgeben sollten und gaben weitere Anweisungen wie das gewünschte Genre an – in unserem Fall Rap.

Den Text kopierten wir nun in die App „Suno“ und ließen uns mithilfe weiterer Prompts, wie dem Tempo oder gewünschten Instrumenten, einen Song erstellen. Es werden immer zwei Versionen erstellt, die man sich nun anhören, herunterladen und mit weiteren Apps beliebig weiterbearbeiten kann.

Die heruntergeladene Datei des Songs setzten wir anschließend in die App „Moises“ ein, die uns die verschiedenen Tonspuren, sowie den Text, Tempo, Tonart usw. anzeigt. Kopiert man nun die Tonspuren und setzt sie in der App „GarageBand“ ein, sind der weiteren Weiterbearbeitung keine Grenzen gesetzt. Man kann sowohl vorgefertigte Loops, als auch eigene Aufnahmen oder zusätzliche musikalische Einwürfe oder Begleitungen erstellen und hinzufügen. So ist man völlig frei im Produzieren und Bearbeiten eines Songs.

Nachdem wir zusammen einen Song erstellt hatten, ging es in die Gruppenarbeit und das eigenständige Arbeiten mit den Apps über. Jede Gruppe erstellte mit KI, wie vorher beigebracht, eigene Songs, die wir uns am Ende des Workshops gemeinsam anhörten. Zum Schluss hatten wir viele, völlig unterschiedliche Songs, die uns zum Staunen brachten.

Der Workshop war gut unterteilt in theoretische und praktische Phasen, in denen wir die vorher neu gelernten Informationen direkt umsetzen konnten. Insgesamt war es ein sehr interessanter, eindrucksvoller und spaßiger Workshop, mit tollen Endprodukten.

Text: S. Petry (10d)

Fotos: S. Thelen

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